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The Allegory of Desire

Zefiro Torna, Vocalconsort Berlin, Ghalia Benali
Konzert

Arabischer Gesang und Komposition: Ghalia Benali

VOCALCONSORT BERLIN
Sopran: Verena Gropper
Alt: Anne Bierwirth
Tenor: Stephan Gähler
Tenor: Johannes Klügling
Bass: Jakob Ahles

ZEFIRO TORNA
Sopran: Cécile Kempenaers
Sopran: Griet De Geyter
Flöten und Perkussion: Jowan Merckx
Viola da gamba: Joshua Cheetham
Laute und Musikalische Leitung: Jurgen De bruyn

Dramaturgie: Folkert Uhde
Produktion: Ilka Seifert

Filmrealisierung: Geoffrey De Decker
Foto CD-Cover: Lieven Dirckx

»Er küsse mich mit dem Kusse seines Mundes; denn deine Liebe ist lieblicher als Wein. Es riechen deine Salben köstlich; dein Name ist eine ausgeschüttete Salbe, darum lieben dich die Mädchen.« – So lautet der Beginn des Hoheliedes Salomons, dem einzigen erotischen Gedicht, das erstaunlicherweise Eingang in die Bibel gefunden hat. Dieses Gedicht inspirierte das Vocalconsort Berlin, das belgische Musik-Ensemble Zefiro Torna und die tunesische Ausnahmesängerin Ghalia Benali zu einem außergewöhnlichen Konzertprojekt, das Hohelied-Vertonungen aus fünf Jahrhunderten traditionellen und zeitgenössischen arabischen Liedern gegenüberstellt.

In »Allegory of Desire« treffen Werke der Meister der Renaissance und des Barock wie Claudio Monteverdi, Johann Christoph Bach, Dietrich Buxtehude, Orlando di Lasso und Heinrich Schütz auf Neukompositionen von Ghalia Benali, Abdalla Ghoneem und neu interpretierte, traditionelle arabische Lieder. Allen diesen Werken ist gemein, dass in ihnen die Liebe als Allegorie für etwas Anderes steht: Spiritualität, Verlangen, Intimität, Nostalgie. Eine einzigartige Hörerfahrung zwischen Abend- und Morgenland.

 

Die deutsche Übersetzung der Liedexte zu »The Allegory of Desire« finden Sie hier.

 

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des  Bundes

 

 

Foto: Sebastian Bolesch