Schauspielhaus

Widerständig bleiben – (post-)migrantische Kämpfe gestern und heute


Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen verschiedener Generationen | In deutscher Sprache
Im Rahmen des Themenwochenendes »KALMAK – BLEIBEN«

Jede Generation hat ihre Konflikte – das gilt auch für die ersten Gastarbeiter*innen, die nach Deutschland einwanderten, und die ihnen folgenden Generationen. Ihre Erfahrungen und ihre Forderungen, ihre Begrifflichkeiten sind unterschiedlich, so, wie sich auch der Stand der gesellschaftlichen Debatte über Deutschland als Einwanderungsland stark verändert hat. Was immer gleich bleibt, ist der Kampf für Gleichberechtigung, Anerkennung und vor allem gegen rassistische Strukturen und rechte Gewalt – von den Arbeiter*innenstreiks der 70er, über »Kanak Attak« und »Die Unmündigen« in den 1990ern bis zur »Migrantifa« der Jetztzeit. Auf unserem Podium wollen wir verschiedene »Generations«-Vertreter*innen migrantisch geprägten Widerstands miteinander ins Gespräch bringen. Was hat sich verändert seit den 1970er Jahren, was ist gleichgeblieben? Wo sind sie sich einig, wo unterschiedlicher Meinung? Was fordern sie heute, im Jahr 2021?

 

 

Die Podiumsdiskussion »Widerständig bleiben« findet statt in Kooperation mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung am Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt Berlin.

 

 

Das NTM wird gefördert im Programm 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes. Das Themenwochenende »KALMAK – BLEIBEN« findet im Rahmen der Förderung statt.