Stadtraum

PART – Partizipative Veranstaltungsreihe im Mannheimer Stadtraum

 

Es spielen: Manfred Bensch, Annafee Franznick, Waltraud Ippich, Eckart Kuhlen, Özer Öztürk, Gustav Schneider, Michael Schreiber, Berrin Seker

PART I bis III - das sind drei künstlerische Projekte im öffentlichen Raum. Drei eingeladene junge Künstler*innen laden für jeweils drei Monate Mannheimer*innen zu gemeinsamen künstlerischen Tun ein. Mit dieser erstmaligen Kooperation begeben sich das Mannheimer Stadtensemble und barac-Kunst/Labor/Soziales in einen forschenden Austausch und schaffen gemeinsam Freiräume und neue Synergien in der Mannheimer Kunstszene. Das Publikum erwartet viele Performances und Installationen an verschiedenen Orten in der Stadt.

 

PART II – ONE WAY OR ANOTHER

Zwei Menschen stehen auf dem Marktplatz und schauen sich in die Augen. Eine Gruppe von Menschen bewegt sich in einem Zeitlupentempo durch die Fußgängerzone. Eine andere Gruppe überquert in einem bestimmten Rhythmus am Paradeplatz die Straßenbahnschienen …

 

NÄHE, DISTANZ, RAUM, ZEIT, IMAGINATION, PRÄSENZ. In Workshops und einer gemeinsam erarbeiteten Performance erforscht Holger Endres gemeinsam mit den Teilnehmenden das Verhältnis vom eigenen Körper zu Raum und Zeit und die Beziehung zwischen Performer*innen und Zuschauer*innen. Wie können innere Bilder und Handlungsabläufe mit der eigenen Vorstellungskraft erweitern werden, wie die Wahrnehmung auf das lenken was jetzt passiert und dies sichtbar machen? Kann eine Bewegung und deren Präsenz einen Raum verändern?

Über Übungen und Improvisationen aus der Performance Art und dem japanischen Butoh Tanz werden Handlungsanweisungen und kleine Choreografien entwickelt, deren Konzentration auf dem Durchführungsmoment liegen. Die Ausführenden durchleben das Präsentierte im Augenblick des Geschehens. Die Ausführung der Handlungsanweisung wird zur Aufführung. Der Ort des Geschehens – der öffentliche Raum - wird zu einem integralen Bestandteil der künstlerischen Arbeit. Zusätzlich wird ein Film entstehen, mit dem barac-Residenzkünstler Ben Dobó den künstlerischen Prozess und die Performances eigenständig festhält.

Das Projekt ist in zwei Phasen gegliedert. Die erste Phase des Projektes besteht aus Workshops, in denen die oben genannten Grundelemente untersucht werden. Künstlerisch wird die Wahrnehmung von Zeit, Raum und Körper erforscht. Handlungsanweisungen, Versuchsanordnungen und kleine Choreographien werden entwickelt und innerhalb der Gruppe vorgestellt.

Der zweite Teil des Projektes ist die Durchführung der Handlungen und Situationen an verschiedenen Orten, im öffentlichen Raum.

 

 

PART I - Wunder in der Katastrophe

Für PART I wird die barac-Residenz-Künstlerin Julla Kroner

gemeinsam mit dem Mannheimer Stadtensemble eine Performance-Serie für den öffentlichen Raum entwickeln. Mit »Wunder in der Katastrophe« sind aktuelle Themen wie Sehnsucht nach Zugehörigkeit, Angst und gemeinschaftlicher Wahn im Zentrum. Wir stellen fest: trotz des derzeitigen Ausnahmezustandes spricht niemand in der Öffentlichkeit das Wort Katastrophe aus. Viele wünschen sich, dass dieser Zustand auf wundersame Weise verschwindet. Erwartet wird ein Wunder in der Katastrophe. Wie würden sich die Menschen verhalten, wenn das unmöglich Geglaubte geschehen würde? Ausgehend von diesen Fragen entspinnt Julla Kroner ein Narrativ, das im Kontext der aktuellen Hochkonjunkturphase von Verschwörungstheorien absurd und wahrscheinlich zugleich erscheint. Wer hat das Wunder in der Katastrophe erlebt? Verfolgen Sie die Serie an vier Terminen live im Stadtraum (Folge 1: 24. September) und auf Instagram (@wunderinderkatastrophee).

 

Über barac-Kunst/Labor/Soziales:

barac ist ein Ort auf dem Franklin-Gelände in Mannheim, der für künstlerische Forschung, Nachwuchsförderung und das Schaffen von Verbindungen von Kunst und Sozialem steht. Mit dem Mannheimer Stadtensemble teilt barac das Selbstverständnis, mit und für Menschen in Mannheim künstlerisch zu arbeiten.

 

 

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass während der Veranstaltung eine medizinische Maske (OP- oder FFP2 Maske) getragen werden muss. Außerdem bitten wir Sie, einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu den anderen Teilnehmern zu wahren.

 

 

PART ist ein Kooperations-Projekt des Mannheimer Stadtensembles mit barac-Kunst/Labor/Soziales.

 

PART ist gefördert im Impulsprogramm »Kunst trotz Abstand« des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.