Studio Werkhaus

wenn wir lieben (UA)

Maxi Obexer | Mannheimer Bürgerbühne Premiere: So, 18. Februar 2018
  • Mit: Obada Al Syah (Gast)
  • Ebru Eren (Gast)
  • Nicola Armando Liguori (Gast)
  • Ricarda Mager (Gast)
  • Markus Müller (Gast)
  • Ricarda Schäfer (Gast)
  • Sonja Schmidt (Gast)
  • Kerstin Steinle (Gast)
  • Sören Tjarks (Gast)

Liebe vermag Grenzen zu überwinden – zwischen arm und reich, Jung und Alt, zwischen verfeindeten Familien oder kulturellen Unterschieden zum Trotz. Zahllose Geschichten, Filme und Songs erzählen von dieser Kraft. In unseren heutigen säkularen, kapitalistischen Zeiten heben wir die romantische Liebe selbst als eine der vermeintlich letzten Instanzen zweckfreier und sinnstiftender Erlösung empor. Aber ist sie durch die gewaltige Produktion sehnsuchtsstiftender Bilder letztendlich nicht die käuflichste aller Lieben? Die inneren Bilder über Liebe, was sie ist und was sie sein soll, prägen unsere Erwartungen an sie. Was versprechen wir uns vom Abenteuer Liebe – sei es für eine Nacht, für die Dauer eines Urlaubs oder für das Leben? Wozu werden wir fähig, wenn wir lieben? Wer holt uns die Sterne vom Himmel und wo zerschellen sie an der Realität?


Clemens Bechtel studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und inszeniert als freier Regisseur in Deutschland, Ungarn, der Schweiz, Rumänien, Dänemark, Mali und Malawi. Er ist eine wichtige Stimme des politischen Dokumentartheaters.

»Die Mannheimer Bürgerbühne macht in „Wenn wir lieben“ aus Geschichten der Laiendarsteller professionelles Theater.« (Die Rheinpfalz, 21.02.2018)

 

»Zusammen mit seinen Darstellern (auch: Obada Al Syah, Ebru Eren, Ricarda Mager, Markus Müller, Sonja Schmidt und Sören Tjarks) verquickt Bechtel die Spiel- und Erzählszenen über das Werden, das Wollen und Scheitern der Liebe mit surrealen Elementen und Symbolik (etwa: eine Club-Tanzszene mit Tiermasken, vom Himmel fallende Vögel) und kreiert daraus ein gelungenes theatrales Mosaik, das die rätselhafte Kraft, um die es kreist, eindrücklich hervortreten lässt.« (Mannheimer Morgen, 20.02.2018)

 

»Die Theaterautorin hat die wahren Erlebnisse der Bürgerbühnen-Schauspieler ins Fiktive fortgeschrieben und einen literarischen Text geschaffen, den Regisseur Clemens Bechtel – bekannt für politisch dokumentarische Arbeiten – mit Magie inszeniert hat. Aber auch mit einer gehörigen Portion Authentizität. Starker Beifall.« (Rhein-Neckar-Zeitung, 20.02.2018)

 

»Die Experten für das Leben haben ihre Sehnsüchte nach, Ängste vor und Erfahrungen mit der Liebe eingebracht. Die Autorin Maxi Obexer hat daraus Geschichten gemacht und sie ineinander verschränkt. Es sind gestaltete Geschichten. Der Regisseur Clemens Bechtle hat sie wirkmächtig auf die Bühne gebracht.« (Die Rheinpfalz, 21.02.2018)