Schlosstheater Schwetzingen

Zemira e Azor

Komische Oper von André-Ernest-Modeste Grétry
mit Musik von Niccolò Jommelli und Ignaz Holzbauer | Koproduktion mit den Schwetzinger SWR Festspielen 2023

Musikalische Leitung: Bernhard Forck
Regie, Bühne und Kostüme: Nigel Lowery
Licht: Lothar Baumgarte
Dramaturgie: Xavier Zuber
Mit: Kho, Sandis, Scicolone; Diffey, Diskic, Kabongo und der Akademie für Alte Musik Berlin
 

Der verzauberte Prinz Azor lebt in Gestalt eines schrecklichen Tieres einsam in seinem Palast, bis eines Tages ein fremder Kaufmann seine Ruhe stört. Als Strafe soll der Eindringling dem Ungeheuer eine seiner Töchter opfern. Die barmherzige Zemira erklärt sich dazu bereit und findet bald heraus, dass sich in Azors tierischer Hülle ein menschliches Wesen verbirgt... Der Ausgang wird nun klar: Liebe rettet die Welt! Eine unterhaltsame Komödie und ein magisches Märchen zugleich, eroberte das auf Französisch verfasste und mit gesprochenen Dialogen versehene Comédie-ballett »Zémire et Azor« schnell die Herzen des Publikums. Die Fassung, die 1776 an der  Mannheimer Hofoper ihre Erstaufführung feierte, ist die erste italienische Übertragung des Stoffes, in der alle gesprochenen Dialoge durch Rezitative ersetzt wurden. Auf der Bühne des Schlosstheaters Schwetzingen erwecken Bernhard Forck und die Akademie für Alte Musik Berlin gemeinsam mit Regisseur, Bühnen und Kostümbildner Nigel Lowery (»Hercules«, »Die Meistersinger von Nürnberg«) diese ganz besondere Schwetzinger Fassung von »Zemira e Azor« zu neuem Leben.

 

In Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Hof | Musik | Stadt