Pfalzbau Ludwigshafen

Die Hugenotten

Grand opéra von Giacomo Meyerbeer
Koproduktion mit dem Grand Théâtre Genève

Musikalische Leitung: Janis Liepinš
Regie: Jossi Wieler und Sergio Morabito
Bühne und Kostüme: Anna Viebrock
Chor: Dani Juris
Licht: Nicole Berry

Dramaturgie: Sergio Morabito, Polina Sandler

Mit: Blanz, Durlovski / Kruger, Jung, Kessler, Polanska; Berau, Diffey, Diskic, Eikötter, Goltz, Ha, Kim, Lebyana, Moskalchuk, Rositskiy, Sevenich, dem Opernchor sowie dem Extrachor und dem NTO

Die Bartholomäusnacht, ein von Katholiken in Paris und Umgebung angerichtetes Massaker an den protestantischen Hugenotten, war eine der gewaltsamsten Episoden der europäischen Religionskriege. 1832 entscheidet sich Giacomo Meyerbeer für dieses historische Setting als Kulisse seiner neuen Auftragsoper, die er gemeinsam mit dem Erfolgslibrettisten Eugène Scribe entwickelt. Dank Meyerbeers musikalisch- dramatischer Erfindungsgabe erwies sich das neue Stück als bahnbrechend für den weiteren Verlauf der Operngeschichte. Private und historische Handlung sind in der Oper eng miteinander verflochten. Eine Romeo und Julia-Geschichte zwischen dem politisch engagierten Hugenotten Raoul und der Tochter des Katholikenführers Valentine entspinnt sich vor dem Hintergrund des politischen  Machtkampfs am französischen Hof und mündet im Blutbad der Bartholomäusnacht. Die gefeierte und bereits in Genf gezeigte Produktion des Regieduos Jossi Wieler und Sergio Morabito feiert nun ihre NTM-Premiere und wartet mit einer elektrisierenden und ebenso radikalen wie berührenden Interpretation des Stoffes auf.