Studio Werkhaus

Type 76 - Maschinenmonologe

Felix Kubin

Konzept, Komposition, Performance: Felix Kubin

In ferner Zukunft. In kleinen, fensterlosen Waben leben die Menschen vereinzelt als Teile einer weltumspannenden Maschine, die in der Lage ist, die schönsten Erlebnisse und Begegnungen zu simulieren, so dass echte Erfahrungen überflüssig, ja, unangenehm geworden sind. Die Maschine selbst wird wie eine Gottheit verehrt. Doch in die perfekten Abläufe beginnen sich unerklärliche Fehler einzuschleichen. Schließlich wagt es ein einzelner Mensch, seine Wabe zu verlassen… In der wohl ersten Kurzgeschichte über die Idee der Virtual Reality, der Novelle »Die Maschine steht still« aus dem Jahr 1909, beschreibt E. M. Forster eine Welt, die seit der Erfindung des Internets nicht mehr so unglaublich scheint.


Felix Kubin, der Hamburger Spezialist für elektroakustische Kompositionen, Hörspiele, futuristische Popmusik und Performances, erzählt E. M. Forsters Klassiker nun aus der Perspektive der Maschine. Er überführt in seiner Soloperformance »Maschinenmonologe« die Geschichte in eine elektronische Klangwelt aus Geräuschen, Texten und Musik.

 

Felix Kubin ist auch Teil der Raumschiff-Besatzung bei »Lift Off« am 25.06.


The surface of the earth is no longer habitable. The people of the world live isolated in small, windowless honeycombs. They have become components of a global machine that is capable of simulating the most pleasant circumstances, making authentic experiences unnecessary. The machine itself is revered like a deity. Until one person dares to leave their honeycomb...
E. M. Forster’s science fiction short story from the year 1909 is likely the first of its kind. In it, he describes a world that no longer seems so far-fetched since the invention of the Internet. Felix Kubin tells Forster’s classic story here from the perspective of the machine.


Nach der NDR-Hörspielfassung »Die Maschine steht still«

 

In deutscher Sprache