Festivalzentrum

Eröffnung Festivalzentrum

im Rahmen der Produktion »Roll out«

Im gesamten Festivalzeitraum verwandelt sich der Goetheplatz in ein futuristisches Startgelände, das noch entfernt an die herrlichen Gärten des Barockzeitalters erinnert. Publikum und Beteiligte sonnen sich hier auf den terrassierten Hügeln oder suchen Schatten unter merkwürdigen Gewächsen. Wechselnde Küchen sorgen für das leibliche Wohl; man lauscht Musik aus unterschiedlichen Epochen der Menschheitsgeschichte. Dies ist der Ort, an dem die Flucht ins 23. Jahrhundert beginnt! Jener  utopischen Zeit, in der alle Probleme der Klimakrise gelöst sind und der Mensch in Einklang mit Natur und Technik lebt. Um dorthin zu gelangen, muss das Nationaltheater zum Raumschiff werden, das zu Beginn des Festivals von drei feierlichen Paraden aufs Rollfeld gebracht wird (siehe »Roll Out« S.22), um sich am Ende der Festivalzeit aus  seiner Verankerung zu reißen und abzuheben (siehe »Lift Off« S.62). Die Basisstation ist der »Salon des lumières« im alten Theatercafé. Das Arbeits- und Sterbezimmer des radikalen Aufklärers Julien Offray de LaMettrie wird zur utopischen Schnapsbar, wo bis in die Nacht diskutiert und Musik gehört werden kann. An ausgewählten Abenden wird der Salon zur Bühne für unsere Bandkonzerte und Partys. Die exquisite Auswahl zwischen Indie, Jazz und Percussion folgt dieses Jahr dem Motto »Female Bandleader«.


The Goetheplatz will be transformed into a futuristic landscape for the duration of the festival, one that is vaguely reminiscent of the magnificent gardens of the Baroque period. Audience members and artists can bask in the sun on the terraced grounds or seek shade under remarkable greenery.

This is the place where the  escape into the 23rd century begins! The utopian era, in which all of the problems of the climate crisis have been solved and humans live in harmony with nature once  again. In order to get there, the National Theater must transform into a spaceship that is led to the runway at the beginning of the festival (»Roll Out« p.22) so that it can blast into space as the festival concludes (»Lift Off« p.62).

 

Gestaltung des Festivalzentrums: Eylien König

Kurator Festivalzentrum und »Salon des lumières«: Thomas Fiedler