Festivalzentrum

Bastien und Bastienne

Singspiel von W. A. Mozart Premiere: Sa, 18. Juni 2022

Kurpfälzisches Kammerorchester

Bastien hat die dörfliche Idylle verlassen, um nach Abenteuern in der Stadt zu suchen. Dort locken neben eleganten Liebschaften auch die Verführungen durch den Konsum. Die naturverbundene Bastienne ist verzweifelt darüber und sucht Hilfe bei ihrem Freund Colas. Dessen kluge Ratschläge sorgen zunächst für einige Verwirrung zwischen den Liebenden, aber führen letztlich doch zum Happy End. Mozarts Frühwerk spielt mit den Gegensätzen von Naturidyll und städtischem Treiben. Kein geringerer als Jean-Jacques Rousseau lieferte die Vorlage für den Einakter. Das Opernstudio des NTM verwandelt Mozarts Version des Schäferspiels in eine familientaugliche Erzählung über den schmalen Grat zwischen Wahrheit und Irrglauben in einer von der Klimakrise geschüttelten Welt. Die neo-futuristische Parklandschaft des Festivalzentrums, diese Oase am Rand der Innenstadt, wird dafür zur Bühne, auf der auch das Publikum seinen Platz findet und somit ganz nah am Geschehen sein kann. Ein musikalisches »Zurück zur Natur« – auch für junges Publikum.


Bastien has left his rural paradise to look for adventure in the city, where one finds not only the temptation of love affairs but also the seduction of consumerism. This distresses Bastienne, who is very close to nature, and she looks to her friend Colas for help. His wise advice provides for some confusion between the lovers at first, but ultimately leads to a happy ending. The NTM Opera Studio transforms Mozart‘s version of this pastoral play into a gripping tale of the fine line between truth and fallacy in a world shaken by the climate crisis. An open-air operatic event that will be a delight for concertgoers and their children as well.

 

Geeigent auch für Kinder ab 10 Jahren | in deutscher Sprache


Eine Produktion des Internationalen Opernstudios am Nationaltheater Mannheim


Das Internationale Opernstudio wird gefördert durch die Heinrich-Vetter-Stiftung.
Herzlichen Dank an Petra Erika Tritsch.