Opernhaus

Der Tanz auf dem Vulkan


Konzert mit Angela Denoke

Nach dem Untergang der Monarchien in Deutschland Österreich und Russland begann insbesondere in Deutschland mit der Weimarer Republik  eine kurze Zeit der Hochstimmung. Aber es war ein Tanz auf dem Vulkan. Das Entsetzen über die millionenfachen Massaker des 1. Weltkriegs hinterließ eine verlorene Gesellschaft.

 

Kulturelle Freiheit und Vielfalt
Das Bild von den »Goldenen zwanziger Jahren« reflektiert weniger den sich anbahnenden sozialen Wandel oder gar die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse zu Zeiten der Weimarer Republik (1918 – 1933), sondern eine neue Inspiriertheit und Freiheit in Kunst und Kultur. Unter dem Einfluss der expressionistischen Bewegung entfalteten sich eine faszinierende Vielfalt der Stile und ein »enormer Reichtum an Ideen und Fähigkeiten«: In Kubismus, Futurismus, Dadaismus und anderen -ismen versuchten die Künstler dieser Zeit, sich an Radikalität und Experimentierfreude gegenseitig zu überbieten.

 

 

PROGRAMM

 

Berlin im Licht
Kurt Weill
1928

 

Lied von der Unzugänglichkeit des menschlichen Strebens
Kurt Weill/Bertold Brecht
1929

 

Die Kälte
Die kleine Stadt
An den Kanälen

Werner Richard Heymann/Walter Mehring
1921

 

Resolution
Hanns Eisler/Bertold Brecht
1934

 

Der Graben
Hanns Eisler/Kurt Tucholsky
1926


Raus mit den Männern aus dem Reichstag
Friedrich Hollaender
1926

 

Zwei dunkle Augen zwei Eier im Glas
Friedrich Hollaender
1927

 

Leben ohne Liebe
Mischa Spoliansky
1932

 

Lila Lied
Mischa Spoliansky/Kurt Schwabach
1922


Wenn ich mir was wünschen dürfte
Friedrich Hollaender
1931

 

Ich weiss nicht zu wem ich gehöre
Friedrich Hollaender
1930

 

Ich will nicht Morgen schon dein Gestern sein
Richard Heymann/Gilbert
1921

 

Irgendwo auf der Welt
Werner Richard Heymann/Gilbert
1931

 

Ich habe kein Heimatland
Jüdischer Tango
Friedrich Schwarz
1933

 

Ballade vom ertrunkenen Mädchen
Kurt Weill/Bertold Brecht
1928

 

Auf Wiedersehen, My Dear
Comedian Harmonists
1932


Das Lied ist aus
(Frag nicht warum ich gehe)

Robert Stolz/Walter Reisch
1930