Atmen – Körperarbeit, Stimme und Protest

Fortbildung für Lehrer*innen und Multiplikator*innen

Fragen und Anmeldung:
gerd.pranschke@mannheim.de
0621 1680 302

 

Wir Säugetiere atmen, selten tun wir es bewusst.

 

In Tanz und Theater wird gezieltes Atmen spürbar und auch sichtbar. Atmen formt Bewegung, formt die künstlerische aber auch die politische Rede. Doch was, wenn die Luft knapp wird - nicht nur durch eine lungengefährdende, lebensbedrohliche Pandemie?

 

Selten zuvor war der Zusammenhang zwischen Atem und Protest so brisant:
Mit so unterschiedlichen Ausrufen und Plakaten wie z.B. „I can’t breathe“ (Black Lives Matter) oder „CO2 Ausstoß reduzieren!“ (Fridays For Future) erheben verschiedene Aktivist*innen ihre jeweils einzelnen Stimmen für Formen des globalen Umdenkens und Handelns – damit alle atmen können.

 

Aus einem Pool an Körper- und Stimmübungen sowie Gesten und Bildern des Protestes aus Alltag und Kulturgeschichte erarbeiten wir uns Bewegungs- und Sprechmaterial. Über einen künstlerischen Umgang mit Objekten und politischen Settings entwickeln wir kleine Tanz- und Theatersequenzen.

 

Leitung: Annika Mayer (Kunstvermittlerin) und Martin Nachbar (Tänzer, Choreograph)