Saal Junges NTM

Der Bär, der nicht da war (UA)


Nach dem Bilderbuch »Der Bär, der nicht da war« von Oren Lavie; Illustration: Wolf Erlbruch, Übersetzung: Harry Rowohlt

ab 4 Jahren

Rechte: schaefersphilippen, Theater und Medien GbR, Köln

Illustration: Wolf Erlbruch mit freundlicher Genehmigung durch den Kunstmann Verlag

Es war einmal … Oder besser: Es ist einmal. Es ist einmal ein Juckreiz. Der Juckreiz kratzt sich an einem Baum und plötzlich … plötzlich ist der Juckreiz ein Bär. Ein Bär, der vorher nicht da war! Moment mal! Wie bitte? Ok, nochmal zum Mitschreiben: Zuerst ist da ein Juckreiz. Der kratzt sich. Und dann ist da ein Bär. Der war vorher noch nicht da. Und dann? Aus seiner Tasche zieht der Bär einen Zettel. Darauf steht: »BIST DU ICH?«

Gute Frage! denkt er und macht sich auf den Weg, um herauszufinden, ob er er ist.

Auf seiner Suche begegnet er dem bequemen Bergrind, dem saumseligen Salamander und dem vorletzten Vorzeige-Pinguin. Er folgt ihrem Klang und lauscht seiner eigenen Stille, erfreut sich an Blumen und schönen Gedanken, verirrt sich beim geradeaus Fahren auf dem Schildkröten-Taxi und findet schließlich und zu seiner großen Freude – sich selbst.

 

In Zusammenarbeit mit dem Bonner Theater Marabu wird aus dem Buch Der Bär, der nicht da war ein Musiktheaterstück. Eine philosophische Reise zur eigenen Identität, die nicht nur für Juckreize, Bären und Kinder geeignet ist, sondern auch Erwachsenen viel Stoff zum Wundern und Nachdenken bietet.

 

Dauer: 45 Minuten, keine Pause

Die angegebene Dauer ist lediglich ein Richtwert.

 

Eine Koproduktion von Theater Marabu, Beethovenfest Bonn und dem Jungen Nationaltheater Mannheim in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Tanz in Köln und der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft.

 

Die Junge Oper wird präsentiert von der MVV.      

Die zwischen gemütvoller Bedachtsamkeit und kecker Raffinesse changierende Musik [...] hat Markus Reyhani glänzend komponiert. Schön gelungen ist zudem die Visualisierung der Szenenbilder [...]. Das bringt nicht nur Bären auf den Theater-Geschmack. (Mannheimer Morgen, 16.01.2018)