Rebecca Blanz (Opernstudio)

Rebecca Blanz begann bereits mit 17 Jahren im Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik Detmold Gesang bei Markus Köhler und Klavier bei Piotr Oczkowski zu studieren. Nach dem dortigen Abschluss wechselte sie an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, die sie 2019 mit einem mit Auszeichnung bestandenen Master bei KS Gabriele Fontana und Regine Köbler abschloss. Meisterkurse absolvierte sie u.a. bei Olaf Bär, Helmut Deutsch, Hedwig Fassbender, KS Robert Holl sowie Deborah Polaski. Schon während des Studiums konnte sie Bühnenerfahrung sammeln, u.a. am Landestheater Detmold, dem Theater Münster, dem Theater Essen und an der Neuen Studiobühne Wien. Auch erste CD-Aufnahmen entstanden: »Die wilden Schwäne« (2016 cpo), »Als treibe hier ein Herz zum Hafen« (2016 encora). In Carl Reineckes »Aschenbrödel« sang Rebecca Blanz die Titelrolle (2017 cpo).

An der Wiener Kammeroper und beim Spring Festival in Budapest debütierte sie 2018 als Susie in L. Bernsteins »A Quiet Place« sowie im Wiener Musikverein in Uraufführungen von E. Werba und bei den Bayreuther Festspielen in einer Uraufführung von K. Lang (»Der verschwundene Hochzeiter«). Die Genres Lied und Kammermusik liegen der jungen Sopranistin besonders am Herzen, so gründete sie gemeinsam mit dem Blechbläserensemble Brasssonanz die Konzertreihe »Händel&Gretel«, welche in der Zeche Zollverein Essen Premiere feierte. Direkt nach ihrem Studium gastierte sie im Herbst 2019 mit der Mailänder Scala als 1. Dame/ Zauberflöte bei einem Gastspiel in Shanghai. Der Komponist M.-L. Hundelshausen widmete ihr 2020 das Werk »Glückskeksorakel« für Sopran Solo, welches sie auch uraufführte.  Rebecca Blanz ist Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin, Preisträgerin der Hauck-Aufhäuser Kulturstiftung, Stipendiatin des DAAD, des Cusanuswerk, des Richard Wagner Verbandes Wien sowie des Deutschen Musikrat. Ihre künstlerische Masterarbeit über Konzertarien und Konzerte für Stimme wurde 2019 im Lehrbuchverlag publiziert.