Viktorija Kaminskaite

Viktorija Kaminskaite

Viktorija Kaminskaite gewann 2005 ein Stipendium an der Komischen Oper Berlin und sang dort Zerlina in »Don Giovanni« unter der musikalischen Leitung von Kiril Petrenko. 2006 gewann sie den 1. Preis beim Albert-Lortzing-Wettbewerb in Leipzig.

2008 wurde sie festes Ensemblemitglied am Leipziger Opernhaus und sang dort zahlreiche Hauptrollen ihres Fachs. Auch als freiberufliche Sängerin blieb sie der Leipziger Oper durch regelmäßige Gastauftritte eng verbunden. Sie arbeitete mit zahlreichen namhaften Dirigent*innen und Regisseur*innen wie zum Beispiel Peter Konwitschny zusammen.

2013 sang sie bei den Bayreuther Festspielen die Partie der Dorella in Richard Wagners »Das Liebesverbot« mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter der Leitung von Constantin Trinks.

In der Spielzeit 2015/16 gab Viktorija Kaminskaite ihr Debüt an der Semperoper in Dresden als Gretel in Humperdincks »Hänsel und Gretel« in der Inszenierung von Katharina Thalbach. Auch in den darauffolgenden Jahren kehrte die Sängerin regelmäßig an die Semperoper zurück. Im Dezember 2018 debütierte sie an der Deutschen Oper Berlin in der Titelpartie in Leoš Janačeks »Das schlaue Füchslein«.

Im Sommer 2019 debütierte die Sopranistin als Rosalinde in »Die Fledermaus« beim Operettensommer Kufstein.

Am Goethe-Theater Bad Lauchstätt war Viktorija Kaminskaite in der Spielzeit 2019/2020 als Fiordiligi in Mozarts »Cosí fan tutte« in einer Produktion der Oper Halle zu erleben. In Halle gastierte die Sängerin in der Spielzeit 2020/21 als Donna Anna in einer konzertanten Produktion von »Don Giovanni«.

Von 2018 bis 2019 hatte Viktorija Kaminskaite an der Internationalen Universität in Chengdu in China eine Gastprofessur für Gesang inne.

Das Opernrepertoire der Künstlerin umfasst Partien wie Pamina, Micaëla, Donna Fiorilla, Mimì, Anne Truelove, Alcina und Governess. Sie gastierte bisher u. a. am Anhaltischen Theater Dessau, am Staatstheater Kassel, am Staatstheater Braunschweig, an der Vilnius City Opera, an der Opéra de Lyon, am Gran Teatro Nacional Perú in Lima, an der Metropolitan Oper sowie in der Muza Symphony Hall in Tokyo.

Viktorija Kaminskaite ist außerdem als Konzertsängerin aktiv: Auftritte mit großen Orchestern unter der Leitung von Dirigenten wie Fabio Luisi, Jonathan Nott, Jun Märkl, Gabriel Feltz, Ulf Schirmer, Michael Sanderling gehören ebenso dazu wie ihre vielbeachteten Konzerte im Gewandhaus und in der Thomaskirche in Leipzig. Zuletzt erweiterte sie ihr Repertoire um die Sopranpartien in Brittens »War Requiem«, Rossinis »Petite Messe Solennelle« sowie Verdis »Messa da Requiem« und trat mit Mozarts »Exultate Jubilate« in der Berliner Philharmonie auf.

Als Liedsängerin war sie mehrmals international mit unterschiedlichsten Programmen zu erleben, so zum Beispiel mit Gustav Mahlers »Kindertotenliedern« mit dem Leipziger Streichquartett, zuletzt im Rahmen des Gustav Mahler Festivals in Toblach (Dobbiaco) 2015 und beim Musikfestival Weil am Rhein 2016.

Die CD-Aufnahmen mit Viktorija Kaminsaite von Wolf-Ferraris »Le donne curiose« unter Ulf Schirmer mit dem Münchner Rundfunkorchester und von Eugen d’Alberts »Seejungfräulein« mit dem MDR-Symphonieorchester unter Jun Märkl bei Naxos sind bei der Presse auf ein begeistertes Echo gestoßen.