Rahel Thiel

Rahel Thiel

Foto: Sebastian Schiller

 

Rahel Thiel, geboren und aufgewachsen in Leipzig, studierte Musiktheaterregie in Hamburg an der Hochschule für Musik und Theater sowie an der Universität für darstellende Kunst in Wien. 2015 schloss sie ihr Studium mit der Inszenierung der Kirchenoper »Curlew River« von Benjamin Britten ab.

Von 2015 bis 2019 war Thiel als Regieassistentin am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen engagiert, wo sie »Eugen Onegin«, »The Turn of the Screw« sowie »Der Vetter aus Dingsda« inszenierte.

Weitere Regiearbeiten waren u. a. die szenisch aufgeführte Bachkantate »Ich geh’ und suche mit Verlangen«, »Die schöne Galathée« von Franz von Suppé und »Il combattimento di Tancredi e Clorinda« von Claudio Monteverdi an der HfMT in Hamburg.

Als Gewinnerin des Wettbewerbs für neue Konzertideen der Alfred Toepfer Stiftung inszenierte Thiel in der Freien Akademie der Künste Hamburg den Abend »Im Dunkeln wird mir wohler sein«, in dem sie Lieder aus Schuberts »Winterreise« und Teile aus Monteverdis »L’Orfeo« kombinierte.

Sie arbeitete für Produktionen bedeutender Regisseur*innen wie Dietrich Hilsdorf, Tobias Kratzer, Nigel Lowery, Lotte de Beer, Tatjana Gürbaca, Michael Schulz, Gabriele Rech, Michiel Dijkema und Peter Konwitschny, welcher Thiel maßgeblich prägte. Außerdem besuchte sie Workshops bei Willy Decker, Elisabeth Stöppler, Calixto Bieito und Vera Nemirova.

Seit 2019 arbeitet Rahel Thiel freischaffend als Regisseurin. Zu ihren jüngsten Regiearbeiten gehören die Kinderoper » الملك Hamed und الأميرة Sherifa«  von Zad Moultaka an der Staatsoper Hannover, Händels »Alcina« am Landestheater Coburg, »L’Orfeo« am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und das Händeloratorium »Joseph and his Brethren« in Hamburger Kirchen.

Mit der White-Wall-Oper »Eugen Onegin« gibt Rahel Thiel am Nationaltheater Mannheim ihr Hausdebüt.

 

www.thielrahel.de