Wolfram Koloseus

Wolfram Koloseus ist Dirigent und Konzertorganist.

Er gastiert als Dirigent an Opernhäusern wie der Dresdener Semperoper, der Deutschen Oper am Rhein, dem Nationaltheater Mannheim und wurde nach Hiroshima, Japan, eingeladen, das Gedenkkonzert anlässlich des 60. Jahrestages des Bombenabwurfs auf die Stadt zu dirigieren.

Im Rahmen seiner umfangreichen Tätigkeit als Orgelsolist konzertierte er unter anderem mit den Wiener Philharmonikern, den Münchner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern und dem Orchestre Philharmonique de Montpellier, und er war zu Gast an bedeutenden Kirchen wie dem Petersdom in Rom, dem Passauer Dom, dem Linzer Dom, der Brucknerorgel des Stiftes St. Florian in Oberösterreich und Orgeln in vielen großen Konzertsälen im In- und Ausland.

18 Spielzeiten war er am Nationaltheater Mannheim als Dirigent unter Vertrag und dirigierte im Laufe der Zeit fast alle Werke des gängigen Opernrepertoires und viele Uraufführungen.

Einen besonders wesentlichen und wichtigen Platz in seinem Repertoire nehmen die Werke Wolfgang Amadeus Mozarts ein.

Wolfram Koloseus übernahm mit Antritt seiner Professur im Herbst 2007 die Leitung des Hochschulorchesters der Hochschule für Musik Mainz und führt seither anspruchsvolle Literatur wie Bruckners 7. Sinfonie, Beethovens Eroica, Bartóks »Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta« und in Zusammenarbeit mit der Gesangsabteilung Opern wie Strawinskys »The Rake's Progress«, Rossinis »Il barbiere di Siviglia«, Mozarts »Le nozze di Figaro«, »La clemenza di Tito« und »Die Zauberflöte« auf.

Der gebürtige Wiener und ehemalige Wiener Sängerknabe ist künstlerischer Leiter des »Johann Strauß-Orchester Kurpfalz«.