Philip Bußmann

Philip Bußmann ist Videokünstler und Bühnenbildner und arbeitet seit 1995 für nationale und internationale Tanz- und Theaterproduktionen. Zudem realisiert er eigene Foto- und Installationsarbeiten. Er studierte Bühnen- und Kostümbilds bei Professor Jürgen Rose an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.  Mit seinen Arbeiten als Videodesigner für die Wooster Group in New York und für das Ballett Frankfurt etablierte Philip Bußmann Ende der 1990er-Jahre den Einsatz von Live-Kameras als inszenierungstragendes Theatermittel.

Philip Bußmann arbeitete unter anderem in der Performing Garage New York, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, dem Schauspielhaus Bochum, für die Ruhrtriennale, an der Staatsoper und am Schauspiel Stuttgart, am Schauspiel Frankfurt, an der Schaubühne Berlin, den Münchner Kammerspielen, an der English National Opera in London, der Gotham Chamber Opera in New York, dem Thalia Theater Hamburg, an der Los Angeles Opera, dem Theater an der Wien, dem Théâtre du Châtelet, am NTGent,  der Opera Ballet Vlaanderen Antwerpen, an den Salzburger Festspielen, dem Nationaltheater Mannheim, am Grand Théâtre de Genève, am Schauspiel Köln und an der Staatsoper Hamburg. Es entstanden Projekte mit Nicolas Stemann, Matthias Hartmann, Sasha Walz, Peter Konwitschny, Jean Jourdheuil, Hans-Werner Krösinger, Ludger Engels, Richard Siegal, Wanda Golonka, Diane Paulus, Ron Daniels, Jay Scheib, Jean Jourdheuil, Ulrich Rasche, Anselm Weber und Yona Kim. Eine langjährige Zusammenarbeit verbinden ihn mit Luk Perceval, William Forsythe, Sebastian Baumgarten und Sandra Strunz.

Residenzen führten Ihn an das ZKM Karlsruhe, das Goethe-Institut Kyoto und die Camargo Foundation Cassis. Seit 2001 unterrichtet er an Kunsthochschulen im In- und Ausland.

Am Nationaltheater Mannheim gestaltete er das Bühnenbild und Video für die Oper »Infinite Now«, das Bühnenbild für »Warten auf Godot« sowie in 2020 die Bühne für »Die Entführung aus dem Serail«.