Matti Salminen (Gast)

(Festlicher Opernabend 7.4.2019)

Matti Salminen (Gast)

Festlicher Opernabend Fidelio mit Matti Salminen als Rocco

 

Matti Salminen wurde in Turku in Finnland geboren. Als begnadeter Wagner-Sänger profilierte er sich in Partien wie Gurnemanz (»Parsifal«), Hagen, Hunding, Fasolt und Fafner (»Der Ring des Nibelungen«), Hagen (»Götterdämmerung«), König Marke (»Tristan und Isolde«), Veit Pogner (»Die Meistersinger von Nürnberg«), Daland (»Der Fliegende Holländer«) oder Landgraf Hermann(»Tannhäuser«). Auch anderen Partien verlieh er seinen unverwechselbaren dunklen Glanz, so etwa Osmin (»Die Entführung aus dem Serail«), Timur (»Turandot«), Rocco (»Fidelio«), Fürst Ivan Chowanskij (»Chowanschtschina«), Ramfis (»Aida«) und Kaspar (»Der Freischütz«). Auch die Titelpartie im Lear des finnischen Komponisten Aulis Sallinen, die 2000 in Helsinki uraufgeführt wurde, interpretierte er mit der ihm eigenen Individualität und Tiefe.
Matti Salminen gastierte immer wieder bei den Festspielen in Bayreuth, Salzburg und Savonlinna sowie an allen großen Opernhäusern wie der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, der Hamburgischen Staatsoper oder dem Zürcher Opernhaus, seinem »Stammhaus«, an dem er seit 1984 engagiert ist. Auch in Mailand, London, Paris, Valencia und an der Metropolitan Opera New York ist der Finne mit der beeindruckenden Statur aufgetreten.
An der Deutschen Oper Berlin ist Matti Salminen seit seinem Debüt 1977 als Pogner ein vertrauter und außerordentlich geschätzter Gast. Er sang hier zahlreiche wichtige Partien, darunter in Götz Friedrichs »Jahrhundert-RING« Fasolt, Hunding und Hagen. Engagements jüngerer Vergangenheit beinhalten »Parsifal« in Köln, »Das Rheingold« an der Staatsoper Berlin, »Der fliegende Holländer« an der Bayerischen Staatsoper und im Herbst 2016 »Fidelio« wieder an der Staatsoper Berlin sowie Sarastro (»Die Zauberflöte«) 2017 in Tokio, König Marke (»Tristan und Isolde«) 2018 in Budapest und Daland (»Der fliegende Holländer«) 2018 in Rom.

 

Foto: Heikki Tuuli