Sandra Fox

Sandra Fox studierte Architektur in Bremen und Bühnen-/Kostümbild/Szenographie in Berlin. Sie arbeitet interdisziplinär mit szenischen Räumen. U.a. stattete sie am Nationaltheater Mannheim Mauricio Kagels »Der mündliche Verrat« aus (Regie: Anselm Dalferth, Götz-Friedrich-Preis 2013), sowie die »Rocky Horror Show« am Theater Hagen (Regie: Holger Hauer). Sie gestaltete den Raum zu der experimentellen Oper »Erschöpfung«, von NOVOFLOT in den Sophiensäälen, Berlin (Regie: Sebastian Bark), und entwirft seit 2010 diverse Bühnenbilder für das Performance-Kollektiv She She Pop (HAU, Gorki-Theater, Berlin, Kampnagel, Hamburg, Münchner Kammerspiele). Mit deren 1. Zusammenarbeit »Testament« wurde sie zum Theatertreffen Berlin 2011 eingeladen, erhielt den Friedrich-Luft-Preis, sowie den Preis des Goethe-Instituts beim Impulse-Festival 2011, den koreanischen Theaterpreis 2012, sowie den King-Lear-Award und Doro-Award Toronto, Kanada 2013. Sie realisierte Video-und 3D-Animationen u.a. für die Staatsoper unter den Linden (»El Turco in Italia«, R: David Alden) und die Komische Oper, Berlin (»Die Rote Zora«, R: Jasmina Hadziametovic). Für die Gruppe INTERROBANG entwickelt sie installative Theaterräume und partizipative Game-Settings, in denen der gemeinschaftliche Theaterraum als gesellschaftlicher Mikrokosmos interessiert, z.B. am Schauspiel Leipzig und den Sophiensälen, Berlin. Mit dem Regisseur Dominik Günther wurde u.a. »Welcome to Astoria« mit der HipHop-Band TEXTA« am Musiktheater Linz umgesetzt, »Die Radikalisierung Bradley Mannings« und »Der Menschenfeind« am Theater Aachen, sowie »Demian« und »Soulkitchen« am LTT Tübingen, »Geächtet« am DT Göttingen und »Ring & Wrestling« an der Staatsoper Hamburg. Stetige Begleitung sind freie Fotoarbeiten zum Thema »Raum und Wahrnehmung«.