Will Hartmann

Will Hartmann

Will Hartmann studierte an der Musikhochschule Köln und ist Preisträger mehrerer renommierter Gesangswettbewerbe. Er begann seine Karriere als lyrischer Bariton, bevor er 2000 offiziell den Wechsel ins Tenorfach vollzog. In dieser Zeit gehörte er zum Ensemble der Staatsoper Hannover, wo er zahlreiche Rollendebüts gab; sein Pelléas und Alfredo fanden internationale Beachtung. In den vergangenen Jahren gastierte Will Hartmann u.a. an der Wiener Staatsoper (Debüt 2004 als Tamino), an der Mailänder Scala (Melot 2007 unter Daniel Barenboim und Daniló 2009), am Teatro Sao Carlos in Lissabon (2006 Debüt als Loge, 2010 als Eisenstein, Regie Katharina Thalbach), am Teatro Real in Madrid (2009 als Maler/Neger in Lulu und 2011 als Hirte in Krol Roger), am Liceu in Barcelona (2009 in Krol Roger, 2010 als Maler/Neger in Lulu), an der Bayerischen Staatsoper (Debüt als Jenik 2002, danach dann als Maler/Neger, Melot, Tamino und Matteo), an der Deutschen Oper und der Staatsoper Berlin als Max, an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf (seit 2009/2010 als Daniló und Pelléas) und an der Semperoper Dresden (seit 2008/2009 als Danilo und Erik). Als Pelléas trat er bei den Wiener Festwochen und dem Edinburgh Festival auf und debütierte als Hirte in Krol Roger 2009 bei den Bregenzer Festspielen. Auch an der Staatsoper Stuttgart, wo er im Herbst 2006 mit seiner Interpretation des Don José in einer Carmen Neuinszenierung von Sebastian Nübling Aufsehen erregte, war er seither immer wieder zu hören, zuletzt als Max in Der Freischütz. Regelmäßig ist Will Hartmann Gast an der Royal Opera Covent Garden in London, wo er seit seinem Debüt als Da-Ud in der Folge auch als Gawain, Macduff, Tamino (2000 Neuproduktion unter Sir Colin Davis), Froh, Mark in Midsummer Marriage, Maler/Neger, Narraboth und Don José zu erleben war. Zu seinen jüngsten Erfolgen gehören Fritz in Der ferne Klang an der Opéra National du Rhin in Straßburg, Loge am Teatro Massimo in Palermo, Erik am Teatro San Carlo in Neapel und an der Semperoper in Dresden, Laca (Jenufa) an der Deutschen Oper Berlin und am New National Theatre in Tokyo sowie Matteo (Arabella) in Amsterdam und Barcelona. Im Herbst 2013 gab Will Hartmann sein international beachtetes Debüt als Siegmund am Grand Théâtre de Genève. In der Spielzeit 2015/2016 gelang ihm am Theater Bremen mit seiner Gestaltung des Peter Grimes ein sowohl in stimmlicher als auch darstellerischer Hinsicht packendes Rollendebüt, sodass die Premiere zu einem fulminanten Erfolg für ihn wurde. Im Anschluss daran erhielt er ebenso größtes Lob für seine Darstellung des Peter in der Uraufführung von Georg Friedrich Haas’ Oper Heute und Morgen an der Royal Opera in London. Der Künstler sang unter Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Daniel Barenboim, Kurt Masur, Marek Janowski, Michael Boder, Stefan Soltesz, Eliahu Inbal, Donald Runnicles, Antonio Pappano, Sir Colin Davis, Sir Mark Elder, Sylvain Cambreling und Philippe Jordan und wirkte in zahlreichen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen mit. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist Will Hartmann Ensemblemitglied der Oper am Nationaltheater Mannheim.