Markus Dietz

Der 1961 geborene Markus Dietz ist in Sindelfingen bei Stuttgart aufgewachsen. Nach dem Besuch der Hamburger Schauspielschule wurde er zunächst Schauspieler, u. a. auch am Staatstheater Kassel und an der Freien Volksbühne Berlin bei Hans Neuenfels.

Seit 1993 arbeitet Markus Dietz als freier Regisseur. Von 2000 bis 2004 war er Hausregisseur am Schauspiel Leipzig. Gleichzeitig war er regelmäßig am Staatsschauspiel Dresden tätig. In den letzten Jahren wandte er sich auch der Oper zu. So inszenierte er zum Beispiel Die Entführung aus dem Serail an der Oper Bonn und Luisa Miller von Giuseppe Verdi an der Stuttgarter Staatsoper. Schauspielinszenierungen von ihm waren in den vergangenen Jahren unter anderem in Bremen, Düsseldorf, Bochum, Potsdam und Wiesbaden zu sehen.

Am Staatstheater Kassel inszenierte Markus Dietz seit der Spielzeit 2010/11 Woyzeck von Georg Büchner, Der nackte Wahnsinn von Michael Frayn, Wir lieben und wissen nichts von Moritz Rinke und Macbeth.

Seit Beginn der Spielzeit 2014/15 ist Markus Dietz in Kassel als Oberspielleiter im Schauspiel tätig. Er inszenierte seither Floh im Ohr von Georges Feydau, Nachtasyl von Maxim Gorki, Turandot von Puccini, Endstation Sehnsucht, Ein Volksfeind und Die tote Stadt von Korngold.
In der Spielzeit 2016/17 führt er bei den Produktionen Die Räuber (Schlosswelt), Elektra von Richard Strauss und Die Netzwelt von Jennifer Haley Regie. In Mannheim übernimmt er die Regie von Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny.