Markus Dietz

Markus Dietz, geboren 1961, wuchs in Sindelfingen bei Stuttgart auf. Nach dem Besuch der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg wurde er zunächst Schauspieler, u. a.  an der Freien Volksbühne Berlin.


Seit 1993 arbeitet Markus Dietz als freier Regisseur. Von 2000 bis 2004 war er Hausregisseur am Schauspiel Leipzig. Gleichzeitig war er regelmäßig am Staatsschauspiel Dresden tätig. Dann wandte er sich verstärkt der Oper zu. So inszenierte er zum Beispiel »Die Entführung aus dem Serail« an der Oper Bonn und Verdis »Luisa Miller« an der Staatsoper Stuttgart. Schauspielinszenierungen von ihm waren u. a. in Bremen, Düsseldorf, Bochum, Heidelberg, Kassel und Wiesbaden zu sehen. Von 2014 bis 2020 war Markus Dietz in Kassel als Oberspielleiter im Schauspiel tätig. Er inszenierte dort seither (neben zahlreichen Schauspielen) die Opern »Turandot« von Giacomo Puccini, »Die tote Stadt« von Erich W. Korngold, »Jenůfa« von Leoš Janáček sowie »Elektra« von Richard Strauss. Für das Staatstheater Kassel erarbeitete er zusammen mit den beiden Ausstatterinnen Mayke Hegger und Ines Nadler von 2018 bis 2020 die Neuinszenierung von Wagners Tetralogie »Der Ring des Nibelungen«.


Am Nationaltheater Mannheim inszenierte Markus Dietz in der Spielzeit 2016/17 Kurt Weills Oper »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« sowie 2019/20 Benjamin Brittens »Peter Grimes«. In der Spielzeit 2020/21 zeichnet er hier verantwortlich für die Regie bei Karl Amadeus Hartmanns Oper »Simplicius Simplicissimus« unter der musikalischen Leitung von Johannes Kalitzke.