Jens Kilian

Jens Kilian arbeitet seit 1987 als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner sowohl für Oper, als auch für Schauspiel und Tanz. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet Jens Kilian mit Regisseuren wie Joachim Schloemer (z. B. 1999 Das Rheingold für den Stuttgarter Ring, 2002 Pelléas et Mélisande in Basel oder 2002 Senza fine bei den Salzburger Festspielen), Christof Nel (u. a. 1999 Salome in Frankfurt/Main, 2001 Der Freischütz an der Komischen Oper Berlin, 2003 Tristan und Isolde in Frankfurt/Main), Jossi Wieler (Alkestis beim Berliner Theatertreffen 2002), Martin Kusej (2003 La clemenza di Tito bei den Salzburger Festspielen), Dimiter Gotschef (z. B. 2004 Germania Stücke am Deutschen Theater in Berlin), Thirza Brunken (Stecken, Stab und Stangl beim Berliner Theatertreffen 1996) und Karin Beier. Der Bühnenbildner wurde in Dresden geboren und machte nach seinem Abitur in Potsdam von 1977-1979 ein Volontariat für Filmszenenbild beim DEFA-Studio für Spielfilme. Im Anschluss daran studierte er Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Darauf folgte ein Jahr als Szenenbildner bei der DEFA Babelsberg. Von 1986 war er bis 1990 Bühnenbildassistent an der Deutschen Oper Berlin, dann von 1990 bis 1992 Ausstattungsleiter an den Bühnen der Stadt Köln.