Ruth Weber

Ruth Weber

Die Sopranistin Ruth Weber studierte Schulmusik und Gesang bei Prof. Claudia Rüggeberg an der Folkwang Hochschule in Essen. Sie ist Preisträgerin des Landeswettbewerbs Gesang NRW für Konzert und Stipendiatin der Paula- und Albert-Salomon-Stiftung, die die Beschäftigung mit dem Lied des 20. und 21. Jahrhunderts fördert. Auch im Opernbereich liegt der Schwerpunkt von Ruth Weber auf zeitgenössischer Musik. 2002 debütierte sie als Martirio in Reimanns Bernarda Albas Haus am Stadttheater Bern, 2003 sang sie in Innsbruck die Malin in der Uraufführung von Carsten Hennigs Oper Malins Heimkehr und 2005 war sie bei den Schwetzinger Festspielen sowie am Staatstheater Mainz in der Uraufführung von Zellers Zaubern zu erleben. 2008 gab Ruth Weber als Frau Winkelmann in der Weltpremiere der Oper Melancholia von Georg Friedrich Haas ihr Debüt an der Opéra National de Paris. Mit dem gleichen Werk gastierte sie danach in Oslo und beim Steirischen Herbst in Graz. Bei den Schwetzinger Festspielen 2011 übernahm sie die Partie der Natascha Albrecht in der vielbeachteten Produktion von Haas‘ Bluthaus, die danach auch an der Oper Bonn zu sehen war. Die Künstlerin gastierte in der Spielzeit 2012/13 mit großem Erfolg erneut in Bonn als Sopransolistin in Haas‘ Atthis. Des Weiteren verkörperte sie in der Uraufführung von Haas‘ Oper Thomas im Rahmen der Schwetzinger Festspiele 2013 die Partie der Schwester Jasmin. 2014 gab die Sopranistin ihr Debüt am Theater an der Wien mit der Partie der Natascha Albrecht in Bluthaus und war anschließend mit dieser Produktion auf Kampnagel in Hamburg zu erleben.