Manfred Voss (Gast)

Manfred Voss (Gast)

Manfred Voss begann seine Tätigkeit vor über 30 Jahren am Bremer Theater, wo er für zahlreiche Opern-, Ballett- und Schauspielproduktionen verantwortlich war. International bekannt wurde er dank seiner Lichtgestaltung für den Bayreuther Jahrhundert-Ring von Patrice Chéreau 1976. Seither schuf er das Licht für sämtliche weiteren Neuproduktionen der Bayreuther Festspiele, u.a. für Jean-Pierre Ponnelles und Heiner Müllers Tristan und Isolde und die Ring-Produktionen von Harry Kupfer, Alfred Kirchner und Jürgen Flimm. Von 1990 bis 1995 arbeitete er an der Hamburgischen Staatsoper im Rahmen zahlreicher Produktionen mit Regisseuren wie Marco Arturo Marelli, Kupfer, Johannes Schaaf, Achim Freyer, Andreas Homoki, Günter Krämer, Willy Decker, Ruth Berghaus, Giancarlo del Monaco, Flimm, Robert Carsen, Peter Konwitschny, Guy Joosten, Michael Hampe u.a. zusammen.
Von 1995 bis 2003 war Manfred Voss Künstlerischer Leiter der Beleuchtung an den Städtischen Bühnen Köln, wo er u.a. mit Krämer, Martin Duncan, Helmuth Lohner und Carsen (Der Ring des Nibelungen) zusammenarbeitete.
Als Gast war er u.a. in Wien, Athen, Berlin, Bonn, Rom, Catania, Paris, Tokio, Rio de Janeiro, Nizza, Barcelona, Bilbao, Amsterdam, Leipzig, St. Petersburg, Montpellier, Nancy, Genua, München, Venedig, San Francisco, Kopenhagen, Turin und Salzburg tätig.
Für die Salzburger Festspiele kreierte er das Licht für King Arthur und Lucio Silla (Regie: Flimm), Mitridate (Regie: Krämer) und Lulu (Regie: Vera Nemirova). Zu seinen Arbeiten zählen u.a. auch der Ring in Venedig und Barcelona, Ariadne auf Naxos an der Bayerischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin und in Kopenhagen, Salome in Turin, Florenz, Amsterdam, Madrid, Göteborg, Tokio, Barcelona und Brüssel, Wozzeck in Antwerpen, Macbeth an der Wiener Staatsoper, Elektra und Lucrezia Borgia in Brüssel, I masnadieri in Zürich und Attila am Theater an der Wien. Am Nationaltheater Mannheim war er bereits bei Le Nozze di Figaro (Regie: Johannes Schaaf) für die Lichtgestaltung verantwortlich.
2003 wurde Manfred Voss mit dem Deutschen Bühnenpreis Opus geehrt.