Tatjana Gürbaca

Tatjana  Gürbaca

Tatjana Gürbaca studierte Regie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in ihrer Heimatstadt Berlin. Seit 2001 ist sie als freiberufliche Opernregisseurin tätig. Das Spektrum ihrer Produktionen reicht von Opern des Barock (Purcells Dido and Aeneas am Festspielhaus Baden-Baden) bis zu zeitgenössischen Musiktheaterwerken wie Dallapiccolas Il prigioniero (Volksoper Wien) oder Philippe Hersants Le moine noir (Uraufführung an der Oper Leipzig). Sie inszenierte außerdem einen Tschaikowsky-Zyklus an der Vlaamse Opera Antwerpen (Mazeppa, Eugen Onegin und Tsjarodejka) und an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf (Strauss’ Salome). Weitere Engagements führten sie u.a. an die Staatsoper Unter den Linden Berlin, die Oper Graz, das Prinzregententheater München, die Oper Köln, das Luzerner Theater, das Stadttheater Bern, die Oper Novosibirsk und ans Lucerne Festival. Von 2011 bis 2014 war Tatjana Gürbaca Operndirektorin am Staatstheater Mainz, wo sie u.a. Smetanas Die verkaufte Braut, Sciarrinos Macbeth, Verdis Un ballo in maschera und Scarlattis Il primo omicidio overo Cain inszenierte. 2012/2013 wurde sie von der Zeitschrift »Opernwelt« zur Regisseurin des Jahres gewählt, u.a. für ihre Umsetzungen des Parsifal an der Vlaamse Opera sowie des Rigoletto am Opernhaus Zürich. In der Spielzeit 2014/2015 inszeniert sie Die Zauberflöte in Zürich und La traviata in Oslo, bevor sie mit Der ferne Klang erstmalig am Nationaltheater Mannheim arbeitet.