Marcus Kaloff (Gast)

Schauspieler

Marcus Kaloff (Gast)

Marcus Kaloff studierte Germanistik und Theaterwissenschaften in Köln und anschließend Schauspiel an der Schauspielakademie Zürich, wo er 1985 den Emil-Oprecht –Preis Zürich als bester Nachwuchsschauspieler erhielt. Es folgten Engagements am Schauspielhaus Zürich, am Schauspiel Bonn, Staatstheater Darmstadt, Staatsschauspiel Dresden, bei den Salzburger Festspielen, am Deutschen Nationaltheater Weimar, am Theater Magdeburg, Hans-Otto-Theater Potsdam u.a.. Zu seinen wichtigsten Rollen gehören Oedipus (Sophokles/Hölderlin), Kaspar (Kaspar, Peter Handke), Alfred (Geschichten aus dem Wienerwald, Horváth), Torquato Tasso (Goethe), Jonas (Jonas und sein Veteran, Max Frisch/UA 1989) und Eduard (Die Wupper, Else Lasker-Schüler). Er wirkte in Heinrich von Kleists Amphitryon (Produktion des Hans-Otto-Theaters Potsdam) mit, die 2011 für den Friedrich-Luft-Preis nominiert wurde. Sehr erfolgreich tritt Kaloff auch seit Jahren in Film und Fernsehen auf, u.a. in Mein Vater (Regie: Andreas Kleinert, Grimmepreis, Emmy 2003), Nachbarinnen (Regie: Franziska Meletzki 2004), Mehr als nur Sex (Regie: Claudia Garde, ZDF 2002) und Liebe ist die halbe Miete (Regie: Gabi Kubach, ARD 2002). Er trat als Solist in Musikproduktionen des Philharmonischen Orchesters Berlin und der Zeitgenössischen Oper Berlin auf (Medea, Cenci) sowie als Mars in Philemon und Baucis an der Staatsoper Berlin. Seit 2002 führt er auch selbst Regie, zuletzt in Der Großinquisitor von Fjodor Dostojewski (Theater Magdeburg 2009) und Ein Schaf fürs Leben von Maritgen Matter (Theater marameo Magdeburg 2012).