Sebastian Schug

Sebastian Schug

Foto: Iwo Gospodinov

 

Sebastian Schug studierte Regie an der Hochschule „Ernst Busch“ in Berlin. Während seines Studiums arbeitete er an den Berliner Sophiensälen, am Tron Theatre in Glasgow und zeigte Bundesrepublik Nashville von Jan Friedhoff im 3. Stock der Volksbühne, Berlin. Seine Diplominszenierung von Lorcas Sobald fünf Jahre vergehen wurde zum Internationalen Theaterfestival in Warschau und zur Bensheimer Woche junger Schauspieler eingeladen und mit dem Ensemblepreis ausgezeichnet. 2006 kürte ihn Kurt Hübner im Namen der Akademie der darstellenden Künste zum Nachwuchsregisseur des Jahres. 2007 bis 2009 war er Hausregisseur in Heidelberg, dort inszenierte er u.a. Idioten von Lars von Trier und Iwanow von Tschechow, beide Arbeiten waren in der Diskussion für das Theatertreffen in Berlin.

Als freier Regisseur inszenierte er u.a. in Kassel, Dresden, Bremen, Hannover, Karlsruhe, Graz und am Schauspielhaus Wien, dem Theater Basel und dem Volkstheater Wien.

Am Nationaltheater Mannheim inszenierte Sebastian Schug Die Glasmenagerie (Williams), Viel Lärm um nichts (Shakespeare) und Leonce und Lena (Büchner); in der Spielzeit 2017/2018 setzt er Anton Tschechows melancholische Komödie Onkel Wanja in Szene.