OpernAir auf der Seebühne

 Freiluft-Operngala zur Saisoneröffnung

Sa, 17. September 2022 um 18.00 Uhr, Seebühne im Luisenpark

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Mannheim liest ein Buch

Auftaktveranstaltung am Mi, 12. Oktober 2022 in der Aula der Universität Mannheim

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Urban Nature

von Rimini Protokoll (Haug / Huber / Kaegi / Wetzel)

bis zum 16. Oktober 2022 in der Kunsthalle Mannheim

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Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot

Bühnenfassung nach dem Roman von Sibylle Berg

Wiederaufnahme am Do, 29. September 2022 um 20.00 Uhr im Studio Werkhaus

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Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat. (4+)

Wiederaufnahme am So, 09. Oktober 2022 um 15.00 Uhr im Saal Junges NTM

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Aktuelles

Aufhebung der Zutrittsvoraussetzungen zum 1. Juni 2022

 

Das aktuelle Infektionsgeschehen lässt es nunmehr zu, dass wir ab dem 1. Juni 2022 unsere Saalplankapazitäten auf 100% erhöhen und auf die letzten noch vorhanden Sicherheitsabstände im Zuschauerraum verzichten. Zudem entfällt die Maskenpflicht in den Räumlichkeiten des Nationaltheaters.

 

Um jedoch sich selbst und seine Mitmenschen weiterhin vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, bleibt es unsere dringende Empfehlung, eine FFP2 Maske zu tragen.

Update II zur Persönlichen Erklärung von Marc Stefan Sickel zur Berichterstattung im »Mannheimer Morgen« vom 07. Mai 2021

 

Gemäß rechtskräftigem Urteil des Landgerichts Mannheim vom 19. Januar 2022 (Az.: 14 O 164/21) hat die Mannheimer Morgen Großdruckerei und Verlag GmbH die erforderliche Richtigstellung in den Print- und Onlineausgaben der entsprechenden Tageszeitungen zwischenzeitlich veröffentlicht.

 

Mannheim, den 10.03.2022 
 

Update I zur Persönlichen Erklärung von Marc Stefan Sickel zur Berichterstattung im »Mannheimer Morgen« vom 07. Mai 2021

 

Mit rechtskräftigem Urteil vom 09. Juni 2021 hat das Landgericht Mannheim unter dem Aktenzeichen 14 O 84/21 für Recht erkannt:

 

1. Der Antragsgegnerin -die Mannheimer Morgen Großdruckerei und Verlag GmbH- wird bei der Meidung eines vom Gericht für jeden Fall der künftigen Zuwiderhandlung festzusetzenden Ordnungsgeldes bis zu 250.000 EUR, ersatzweise Ordnungshaft oder Ordnungshaft bis zu 6 Monaten

 

untersagt,

 

a. zu behaupten bzw. behaupten zu lassen, zu veröffentlichen bzw. veröffentlichen zu lassen und/oder sonst zu verbreiten bzw. sonst verbreiten zu lassen:

 

»Nach Informationen dieser Redaktion präferierte Sickel langfristig sogar wieder ein anderes Führungsmodell, sprich die Abkehr von den eigenverantwortlichen gleichberechtigen Spartenintendanten«

 

 

und/oder

 

 

b. durch die Passagen

 

»Sickel wollte zurück in alte Zeiten«

 

und

 

»Nach Informationen dieser Redaktion präferierte Sickel langfristig sogar wieder ein anderes Führungsmodell, sprich die Abkehr von den eigenverantwortlichen gleichberechtigten Spartenintendanten. Für die Rückkehr zur Lösung mit einem Generalintendanten an der Spitze des Hauses am Goetheplatz, dem alle Sparten unterstehen, gab es aber keine Mehrheit im Gemeinderat und auch keine Zustimmung an der Stadtspitze«

 

den Eindruck zu erwecken bzw. den Eindruck erwecken zu lassen, Marc Stefan Sickel habe dem Gemeinderat und/oder der »Stadtspitze« zumindest indirekt vorgeschlagen, ihn als alleinigen Generalintendanten einzusetzen.

 

 

2. Die Antragsgegnerin -die Mannheimer Morgen Großdruckerei und Verlag GmbH- hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

 

 

In den Entscheidungsgründen stellt das Gericht u.a. fest:

 

»Die zulässigen Unterlassungsanträge sind vollumfänglich aus §§ 1004, 823 Abs. 1 BGB analog i.V.m. Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1 GG begründet. Dass die beiden beanstandeten ehrenrührigen Tatsachenbehauptungen, die in dem Artikel in Bezug auf den Antragsteller aufgestellt werden, wahr sind, hat die insoweit beweisbelastete Antragsgegnerin nicht hinreichend glaubhaft gemacht.

 

1. Die mit den beiden Anträgen gesondert angegriffenen Aussagen des Artikels greifen in den Schutzbereich des allgemeinen Persönlichkeitsrechts des Antragsstellers ein. Sie sind -entgegen dem Vortrag der Antragsgegnerin- geeignet, den Antragsteller verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen. Sie betreffen ihn bei der gebotenen Betrachtung im konkreten Äußerungszusammenhang insbesondere in seiner (Berufs-)Ehre. (…)«

 

 

Mannheim, den 14.09.2021

Statement der Intendant*innen zum Weggang von Marc Stefan Sickel

 

Wir, Albrecht Puhlmann, Christian Holtzhauer, Stephan Thoss und Ulrike Stöck, bedauern den Weggang von Marc Stefan Sickel. Nicht nur persönlich, sondern auch fachlich geht dem Haus damit ein hervorragender Geschäftsführender Intendant verloren, der dank seiner engagierten Arbeit nicht nur ein gut aufgestelltes Haus hinterlassen wird, sondern vor allem in den vergangen Jahren und Monaten die Generalsanierung entscheidend vorangetrieben und mit großer Sorgfalt und einer komplexen Gesamtbetrachtung die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Nationaltheaters gestellt hat.

 

Zudem möchten wir klarstellen, dass das derzeitige Leitungsmodell nie zur Debatte stand, weder intern noch extern, und das Theater in einem sehr kollegialen Miteinander aller Intendant*innen geleitet wird, weshalb wir ausdrücklich der Darstellung im Mannheimer Morgen vom 7. Mai 2021 widersprechen. Auch über den suggestiven Tonfall der Redakteure Stefan M. Dettlinger und Peter W. Ragge sind wir äußerst irritiert.

Persönliche Erklärung von Marc Stefan Sickel zur Berichterstattung im »Mannheimer Morgen« vom 07. Mai 2021

 

Die Meinungs- und Pressefreiheit sind elementar für unseren demokratischen Verfassungsstaat.

Frei seine Meinung sagen zu dürfen, ist in einer Demokratie eine Selbstverständlichkeit. Das schließt Kritik ein. Auch polemische Äußerungen sind von der Meinungsfreiheit richtigerweise geschützt. Diese endet jedoch, wenn bewusst unwahre Tatsachen behauptet werden.

Das gleiche gilt für die Presse. Sie hat nicht nur das Recht, sondern vielmehr die Pflicht, sich frei zu äußern. Die Medien entscheiden selbst, über welche Themen sie berichten. Sie bestimmen nicht nur die Inhalte, sondern übernehmen auch die Verantwortung für die Form. Ebenso wie die Meinungsfreiheit gilt auch hier, dass Medien keine falschen Tatsachen behaupten dürfen.

Die entsprechende Einschränkung ist in Art. 5 Abs. 2 GG normiert: Die Meinungs- und Pressefreiheit finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

 

Dies vorangestellt stelle ich Folgendes fest:

Bereits der Einstieg in den »Bericht« der Journalisten Dettlinger und Ragge ist schief. Richtig ist, dass es zu Beginn meiner Tätigkeit ein intensives Gespräch während eines Mittagessens zwischen Herrn Dettlinger und mir gegeben hat, das mittels Aufnahmegerät aufgezeichnet wurde. Danach gab es weitere Fragen von Herrn Dettlinger und Antworten von mir per E-Mail. Und dann? Dann ist wochenlang nichts geschehen, also keine Veröffentlichung. Mittlerweile waren naturgemäß etliche Aussagen nicht mehr aktuell, weshalb es dann schlussendlich zu keiner Veröffentlichung kam. Dass das – auch journalistisch – unprofessionell und schlicht unhöflich ist, ist das Eine. Dies im Lichte dieses Vorgangs als »eitel und arrogant« zu bezeichnen, müsste eher in Richtung des Journalisten Dettlinger zurückgespielt werden.

 

Um eine ganz andere Hausnummer handelt es sich dann bei den Ausführungen unter der Zwischenüberschrift »Sickel wollte zurück in alte Zeiten«. Offensichtlich bewusst wahrheitswidrig wird unterstellt, ich hätte eine Position als Generalintendant und die Abschaffung des Fünf-Intendant*innen-Modells angestrebt. Wörtlich heißt es: »Nach Informationen dieser Redaktion präferierte Sickel langfristig sogar wieder ein anderes Führungsmodell, sprich die Abkehr von den eigenverantwortlichen gleichberechtigten Spartenintendanten. Für die Rückkehr zur Lösung mit einem Generalintendanten Sickel an der Spitze des Hauses am Goetheplatz, dem alle Sparten unterstehen, gab es aber keine Mehrheit im Gemeinderat und auch keine Zustimmung an der Stadtspitze.« 

 

Ich stelle fest: Nichts davon ist zutreffend, nichts davon wurde je von mir gedacht, geäußert, geschweige denn entsprechend gehandelt. Selbstverständlich werde ich gegen diese bewusst wahrheitswidrige Falschbehauptung, die eine Persönlichkeitsrechtsverletzung darstellt, rechtlich vorgehen.

 

Insgesamt ist festzuhalten, dass sich die beiden Journalisten unter nahezu vollständiger Ausblendung dessen, was in den letzten Jahren – man stelle es sich vor, auch erfolgreich! – umgesetzt und erreicht worden ist, darin gefallen, auf rein persönlicher Ebene zu attackieren. Journalistische Sorgfaltspflicht und Wahrhaftigkeit: Fehlanzeige!

 

Leider ganz schlechter – nicht nur journalistischer – Stil!!! 

Soziale Medien

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