Mit freundlicher Unterstützung der Landesbank Baden-Württemberg
30. Oktober 2010
Gaetano Donizetti
In der Partie der Elisabetta wird Edita Gruberova zu erleben sein, die in der vergangenen Spielzeit das Mannheimer Publikum zu achtzehnminütigem Applaus hinriss. Ihren internationalen Durchbruch feierte die oft als Koloratur-Wunder bezeichnete Sopranistin 1976 mit der Partie der Zerbinetta in Strauss’ Ariadne auf Naxos. Seitdem ist sie an allen großen internationalen Opernhäusern zu Gast. Einen Schwerpunkt im Rollenrepertoire der Kammersängerin nehmen Partien der Werke von Donizetti und Bellini ein.
Andriy Yurkevych leitet das Kammerorchester Cluster und ist Generalmusikdirektor in Odessa. Er war unter anderem in Brüssel, Santiago de Chile und an der Bayerischen Staatsoper München engagiert. Einen großen Erfolg feierte er mit Norma im Februar 2009 bei einer konzertanten Aufführung mit Edita Gruberova in Berlin. An der Semperoper Dresden wird er mit Lucrezia Borgia debütieren.
Michèle Crider debütierte in Dortmund mit der Partie der Leonora in Il trovatore. Seit 1991 gastiert sie regelmäßig an den großen Opernhäusern in New York, San Francisco, Los Angeles, an der Deutschen Oper Berlin sowie in Wien, München, Hamburg, an der Mailänder Scala. Das Repertoire der Sopranistin beinhaltet u. a. die Rolle der Elisabetta in Don Carlo und die Titelpartien in Aida, Luisa Miller, Madama Butterfly, Tosca und Norma.
Antonello Palombi debütierte 1990 als Pinkerton in Madama Butterfly. Es folgten Engagements in ganz Europa und später auch in den USA. Er sang u. a. an den Opernhäusern von Berlin, München, Frankfurt, Zürich, Dallas, Seattle, am Teatro La Fenice in Venedig und an der Mailänder Scala. Große Erfolge feierte er als Don José in Carmen, Faust in Mefistofele, Don Alvaro in La forza del destino und in vielen weiteren großen Partien seines Fachs.
Lado Ataneli gab sein Debüt an der Mailänder Scala. Es folgten Auftritte am Gran Teatre del Liceu in Barcelona und an der Opéra National de Paris. 1999 bis 2001 war er Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin. Heute ist er regelmäßig an der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House Covent Garden, der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, in Washington, Madrid und Hamburg zu Gast. Zu seinen wichtigsten Partien zählen Renato in Un ballo in maschera, Jago in Otello und Scarpia in Tosca.
16. Januar 2011
Georges Bizet
Sonia Ganassi debütierte 1992 an der Oper Rom als Rosina (Il barbiere di Siviglia). Seither ist sie Gast an vielen bedeutenden Opernhäusern, u. a. an der Metropolitan Opera in New York, in Madrid, London, an der Wiener Staatsoper und an der Mailänder Scala. Einen Schwerpunkt ihres Opernrepertoires bilden die Partien des italienischen Belcantos, u. a. Isabella (L’italiana in Algeri), Elisabetta (Maria Stuarda) und Adalgisa (Norma).
Marco Berti begann seine Karriere an der Mailänder Scala, wo er u. a. in Macbeth zu sehen war. Es folgten zahlreiche internationale Gastengagements. An der Londoner Covent Garden Opera interpretierte er u. a. die Partien Gabriele Adorno (Simon Boccanegra) und Pinkerton (Madama Butterfly). In der Arena di Verona war er u. a. als Ismaele (Nabucco) und Radames (Aida) zu sehen. 2006 debütierte er als Pinkerton an der Metropolitan Opera, ein Jahr darauf an der Wiener Staatsoper als Cavaradossi (Tosca).
Lucio Gallo gewann zahlreiche internationale Musikwettbewerbe. Er gab Konzerte in ganz Europa und gastierte bald an allen internationalen Opernhäusern von der Wiener Staatsoper, der Oper Zürich, der Royal Opera Covent Garden in London bis zur Metropolitan Opera New York. Sein Repertoire umfasst Partien wie Dandini (La Cenerentola), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Eugen Onegin, Giorgio Germont (La traviata) und Scarpia (Tosca).
09. April 2011
Giacomo Puccini
Sylvie Valayre gab ihr Debüt als Opernsängerin im Jahr 1984 in Paris. Es folgten Auftritte in New York, Zürich, Verona, Paris und an der Metropolitan Opera in New York. Seither ist sie regelmäßig Gast an den großen Häusern der Welt unter anderem an der Met, der Wiener Staatsoper, der Pariser Oper, der Staatsoper Unter den Linden und der Deutschen Oper Berlin sowie an der Semperoper Dresden. Zu ihren wichtigsten Partien zählen Tosca, Turandot und Salome.
Zoran Todorovich erhielt sein erstes Engagement in Detmold, bevor er 1994 an das Niedersächsiche Staatstheater Hannover wechselte. Nach seinem Debüt am Teatro della Maestranza in Sevilla und an der Wiener Staatsoper als Pinkerton (Madama Butterfly) führten ihn Engagements an die Deutsche Oper Berlin, an die Oper Frankfurt, an die Hamburgische Staatsoper, ans Teatro Real Madrid und an die Opernhäuser von San Francisco, Zürich, Antwerpen, Nizza, Brüssel und Tokyo. Sein Repertoire umfasst inzwischen auch Partien wie Dimitrij (Boris Godunow), Hoffmann (Les Contes d’Hoffmann) und Fernando (La favorita).
22. Mai 2011
Richard Wagner
Waltraud Meier debütierte 1976 an der Würzburger Oper in der Partie der Lola in Cavalleria Rusticana. In den folgenden Jahren erarbeitete sie sich ein breites Repertoire in festen Engagements in Mannheim, Dortmund, Hannover und Stuttgart. Ihr internationales Debüt gab Waltraud Meier 1980 am Teatro Colon in Buenos Aires als Fricka in der Walküre. Mit ihrem triumphalen Erfolg als Kundry in Wagners Parsifal begann 1983 bei den Bayreuther Festspielen ihre Weltkarriere, die Waltraud Meier bis heute an die großen Bühnen in London, New York, Mailand, Paris, Wien und München führt. Sie gilt als eine der international bedeutendsten Wagnersängerinnen unserer Zeit. Die mit vielen Preisen und Auszeichnungen geehrte Künstlerin ist Kammersängerin der Bayerischen sowie der Wiener Staatsoper.
26. Juni 2011
Giacomo Puccini
Anja Harteros begann ihre internationale Karriere 1999 und gilt bei der Kritik bereits heute als „Jahrhundertsopran“. Nach dem Gewinn des „Cardiff Singer of the World“ Wettbewerbes gastierte die Künstlerin binnen kürzester Zeit an allen bedeutenden Bühnen der Welt, so an der Metropolitan Opera, der Mailänder Scala, den Staatsopern in München, Wien, Berlin, Hamburg und Dresden, in Amsterdam, Paris und Tokyo sowie bei den Salzburger Festspielen. Ihr vielseitiges Opernrepertoire umfasst Partien von Mozart (Fiordiligi in Così fan tutte) über Verdi (Elisabetta in Don Carlos, Desdemona in Otello) und Wagner (Eva in Die Meistersinger von Nürnberg, Elsa in Lohengrin) bis Händel (Titelpartie in Alcina).
Giuseppe Filianoti gab sein Debüt in Donizettis Don Sébastian in Bologna. Seither hat er an vielen führenden Theatern Italiens und Europas gesungen, darunter an der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Hamburg, dem Opernhaus Zürich, der Mailänder Scala, am Théâtre du Châtelet Paris, an der Metropolitan Opera sowie an den Opernhäusern in Wien, Barcelona, San Francisco und Tokyo. Zu seinem Repertoire zählen u. a. Partien in La traviata, Don Giovanni, Rigoletto, Werther und Don Carlos.
Weitere Gäste wurden angefragt.
Ausführliche Informationen zu den Festlichen Opernabenden entnehmen Sie bitte dem gesonderten Programmheft.
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