Opernhaus

Wilhelm Tell

Friedrich Schiller | Theater Basel / Schauspiel Köln

Inszenierung: Stefan Bachmann

Bühne: Olaf Altmann

Kostüme: Jana Findeklee, Joki Tewes

Choreografie: Sabina Perry

Licht: Roland Edrich

Musik: Balthasar Streiff, Singoh Nketia alias DJ Flink

Chorische Mitarbeit: Marcus Crome

Dramaturgie: Barbara Sommer


Mit: Nicola Mastroberardino, Thomas Reisinger, Max Rothbart, Thiemo Strutzenberger (Ensemble Theater Basel), Bruno Cathomas, Robert Dölle, Simon Kirsch, Justus Maier (Ensemble Schauspiel Köln), Wolfgang Pregler, Ilario Raschèr, Singoh Nketia alias DJ Flink

Tell lebt weltabgewandt mit Frau und Kind im Herzen der Alpen. Politik und Allgemeinwohl interessieren ihn nicht. Als er eines Tages dem Hut des Landvogts, der auf einer Fahnenstange in Altdorf thront, die befohlene Achtung nicht erweist, ist der persönliche Friede zu Ende. Gessler, der Landvogt, erwischt Tell und zwingt ihn unter Todesandrohungen zum berühmten Apfelschuss. Zeitgleich versammeln sich politische Vertreter aus Uri, Schwyz und Unterwalden auf dem Rütli und vereinigen sich gegen die Ungerechtigkeit und den Machtmissbrauch der Landvögte. Tell hingegen rächt sich im Alleingang für den Angriff auf sein familiäres Glück: Er ermordet Gessler hinterrücks. Als  unpolitischer Selbsthelfer vollbringt er die politisch ausschlaggebende Tat.
Stefan Bachmann, derzeit Intendant am Schauspiel Köln, verwandelt mit seinem zehnköpfigen, ausschließlich männlichen Ensemble den Schweizer Nationalmythos in eine bildgewaltige Sprachoper.


»Ein Tell für Schiller und seine Sprache. Stefan Bachmann und das Ensemble bieten eine veritable Spoken-Word-Oper, in der radikale Abstraktion und bildstarke Sinnlichkeit eine überaus glückliche Synthese eingehen.« — Neue Zürcher Zeitung

 

Eine Koproduktion des Theater Basel mit dem Schauspiel Köln
Das Gastspiel wird unterstützt von der Stiftung Nationaltheater Mannheim.

 

Dauer: ca. 2 Stunden

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