Schauspielhaus

Maria Stuart

Friedrich Schiller | Münchner Kammerspiele

Inszenierung und Bühne: Andreas Kriegenburg

Kostüme: Andrea Schraad

Licht: Jürgen Tulzer

Dramaturgie: Tobias Staab

 

Mit: Annette Paulmann, Julia Riedler, Oliver Mallison, Wolfgang Pregler, Jochen Noch, Edmund Telgenkämper, Walter Hess, Max Simonischek, Vincent zur Linden

Friedrich Schillers zwischen 1799 und 1800 entstandenes Drama setzt zu einem Zeitpunkt ein, da für Maria Stuart schon alles zu spät ist. Die schottische Monarchin befindet sich zu Beginn der Handlung bereits seit 19 Jahren in britischer Gefangenschaft. Ihre Widersacherin Queen Elisabeth I. zögert lediglich, das bereits aufgesetzte Todesurteil mit ihrer Unterschrift rechtskräftig zu machen. Das intrigenreiche Duell der beiden Königinnen erscheint bei Schiller in einem komplexen Spannungsfeld zwischen politischem Machtkampf, religiösem Konflikt und sexuell aufgeladener Privatfehde.

Regisseur Andreas Kriegenburg zum Stück: »Man findet bei Maria Stuart fast keine wirkliche Nähe zwischen den Figuren. Wann immer scheinbar doch eine Nähe entsteht, geschieht dies im Zuge des Versuchs der Manipulation. Jeder versucht, den anderen in die eigenen Intrigen und in das Bild des eigenen Machtkampfes einzubauen.«

 

»Und doch regieren in Andreas Kriegenburgs Münchner Inszenierung von Maria Stuart zuallererst nicht die Worte, sondern nichtausgesprochene Gefühle, nichtausgetauschte Blicke, nichtausgestandene Fehden. Man sollte meinen, so viel Nicht-Sichtbares, Nicht-Hörbares sei ein Unding für ein Theaterpublikum – das überraschende Gegenteil ist der Fall. Alle sind ganz bei sich. Und der Zuschauer ist ganz bei ihnen.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

Dauer: ca. 3 Stunden

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