Peter Löb

Tennistrainer und Dolmetscher


Was bedeutet Freiheit für Sie persönlich?

Einen gewissen Geldbetrag, der mir meine Reisen ermöglicht. Hammamet in Tunesien, direkt am Meer, ist meine zweite Heimat. Dort würde ich am liebsten den ganzen Winter verbringen.


Wann haben Sie sich zuletzt unfrei gefühlt?

Da fällt mir auf Anhieb nichts ein – ich hatte die letzten Jahre ein angenehmes Leben, als Tennistrainer und Dolmetscher für Englisch und Französisch. Ich hatte eigentlich keinen Druck.


Wo hört für Sie die Freiheit auf?

Bei der Ehe! Das fällt mir als erstes ein …


Wer oder was bedroht Ihre Freiheit?

Geldmangel. Zu einem Drittel gehört mir mit meiner Schwester ein Grundstück in Mannheim, darauf und auf meine Rente bin ich angewiesen. Aber ohne Geld keine Reisen. Ansonsten brauche ich nicht viel. Aber die Reiserei fehlt mir, sie ist Teil meines Lebensinhaltes.


Sind Sie so frei, wie Sie gern sein möchten?

Ja, auch wenn das Geld zum Reisen im Moment fehlt. Aber ich bin gesund für mein Alter. Ich bin 75, und ab und zu gebe ich noch Trainerstunden im Tennis.