Schauspielhaus

Wie es euch gefällt

William Shakespeare Premiere: Fr, 07. April 2017
Komödie

Verbannt vom Hof und auf der Flucht vor dem Usurpator Herzog Frederick findet eine Schar Edelleute Asyl im Wald von Arden, der sich auf den ersten Blick als utopischer Ort der Freiheit entpuppt. Hier treffen liebestolle junge Männer und Frauen, Narren und Philosophen, Schäferinnen und Hirten, Adlige und ihre Dienerschaft aufeinander und erleben eine Gesellschaft jenseits von politischen Machtspielen, unüberwindbaren Standesgrenzen, starren Geschlechterrollen und eindimensionalen Liebeskonzepten. Schließlich findet jeder seinen Seelenfrieden, werden die Kontrahenten versöhnt und die Liebeswirrungen gelöst. Zum großen Finale wird vierfache Hochzeit gefeiert – ganz wie es dem Komödienpublikum gefällt!

 

Susanne Lietzow arbeitet als Regisseurin u. a. in Linz, Wien, Hannover und Dresden. Für ihre Inszenierung Höllenangst am Theater Phönix in Linz erhielt sie 2014 den österreichischen Nestroy-Theaterpreis. Nach Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben ist Wie es euch gefällt ihre zweite Inszenierung am Nationaltheater.

»präsentierte sich [...] als zeitlos, stimmiges, tragikomisches und hochpoetisches Märchenspiel für Erwachsene, das Witz und Klamauk nicht scheut, aber auch dem philosophischen Tiefgang des um 1600 entstandenen Stücks und der differenzierten Charakteristik seiner Figuren durchaus gerecht wird. [...] Einfach bezaubernd ist schon Shakespeares Schauplatz, der Ardenner Wald, in Aurel Lenferts Bühnenbild, für dessen immer wieder überraschend magische Verwandlung die effektvolle Lichtregie von Damian Chmielarz sorgt. Als dritter wichtiger Kompositeur der dichten Gesamtatmosphäre des Abends erweist sich Gilbert Handler (Musik), dem die einfühlsame Vertonung von neun Shakespeare-Sonetten zu verdanken ist, die Susanne Lietzow statt der vorgesehenen Lieder in die Aufführung eingefügt hat. Was den vor Spielfreude sprühenden Schauspielern Gelegenheit gibt, auch gesanglich zu glänzen.«

(Rhein-Neckar-Zeitung, 10.04.2017)

 

»Ensemblegeist ist bis in die Nebenrollen spürbar, Marie Luise Lichtenthals Kostüme sind kunstvoll und die Heilkräfte des Waldes, die Bruderzwist ins Wunderbare wandeln, sind in Aurel Lenferts effektvoll-aufwendigem Bühnenbild besonders „zauberhaft".«

(Mannheimer Morgen, 10.04.2017)