Saal Junges NTM

Die Regeln des Sommers (EA)

Premiere: So, 10. Dezember 2017
nach dem Bilderbuch von Shaun Tan

ab 5 Jahren

„Nie die Regeln verletzen. Schon gar nicht, wenn du sie nicht verstehst.“ Nie und immer fallen einem oft wie Füllworte aus dem Mund. Und während wir die Worte so purzeln lassen, entdecken wir sie als die Anfänge aller Regeln. Die zwei Jungen aus dem  wunderbar fantastischen und skurrilen Bilderbuch Die Regeln des Sommers erleben, dass es drastische Folgen haben kann, gegen Regeln zu verstoßen. Auch wenn sie selbsterdacht und noch so absurd sind. Die Jungen testen ihre Grenzen aus, gehen in eine Rivalität und merken, dass am Ende vor allem ihre Freundschaft zählt, die sie wieder vereint.

In der Regie der preisgekrönten Regisseurin Hannah Biedermann wird das Theater zum Möglichkeitsraum der Fantasie und erweckt das Bilderbuch zum Leben.

Hannah Biedermann ist Preisträgerin des Deutschen Theaterpreis 2017 DER FAUST.

 

Erstveröffentlichung durch Hachette Verlag, Australien 2013

© der deutschen Übersetzung von Eike Schönfeld: Aladin Verlag GmbH, Hamburg

 

Dauer: 60 Minuten, keine Pause

Die angegebene Dauer ist lediglich ein Richtwert.

Ein kleines Gesamtkunstwerk für Kinder ab fünf, die staunend in diese phantasievolle Spielwelt eintauchen. (Die Deutsche Bühne, 12.12.2017)

 

Das ist federleicht und mit blühender Fantasie inszeniert. Ulkige Szenen in bizarren Kostümen. Drei Schauspieler, die in wechselnden Rollen tollen Spaß machen. Mit Geräuschen und Musik, die Sommergefühl in den Winter zaubern. (Die Rheinpfalz, 12.12.2017)

 

Und es ist faszinierend, wie es ihr [Hannah Biedermann] bei der Premiere gelingt, die hoch suggestiv komponierten Bilder der Buchvorlage auf das Theater zu übertragen.
Wir werden in eine visuell und darstellerisch eindrücklich in Szene gesetzte Welt entrückt, deren Wunder und Fährnisse aus kindlicher Perspektive Gestalt annehmen, surreal, bizarr, rätselhaft und poetisch [...]. Bisweilen ist das auch etwas unheimlich – aber unbedingt sehens- und erlebenswert.
(Mannheimer Morgen, 13.12.2017)