Saal Junges NTM

Peter und der Wolf (UA)

Markus Reyhani / Thomas Hollaender Premiere: Sa, 05. Januar 2013
nach dem musikalischen Märchen von Sergej Prokofjew

ab 5 Jahren
  • Schauspiel: Maike Wehmeier (Gast)
  • Schauspiel: Mathias Wendel (Gast)
  • Gesang: Sirin Kιlιç
  • Flöte: Matthias Wollenweber / Robert Lovasich
  • Oboe: Jean-Jacques Goumaz / Daniela Tessmann
  • Klarinette : Nikolaus Friedrich
  • Fagott: Eberhard Steinbrecher
  • Horn : Stefan Berrang / Wilhelm Bruns

Peter hat keine Lust mehr auf seine bekannte Umgebung, denn Ente behauptet, alles sei langweilig im Hof. Also öffnet Peter eines Morgens trotz der Warnung seines Großvaters die Gartentür und geht in die Welt hinaus: Er spielt am See mit Ente und spricht mit seinem Freund, dem Vogel, während Kater herumschleicht und schnurrt. Doch plötzlich ist ein geheimnisvoller Klang aus dem Wald zu hören und da kommt er: grau und hungrig. Dann folgt lautes Getöse, eine musikalische Jagd – und Wolf hat Ente verschlungen! Aber Vorsicht Peter, Wolf ist noch nicht satt …

Gefährlich geht es zu in Peter und der Wolf, aber auch lustig. Denn Peter und seine Freunde necken und zanken sich, sind unerschrocken, frech und halten zusammen, wenn es darauf ankommt. Das musikalische Spiel um Angst und Abenteuer wurde von Markus Reyhani, der für die Junge Oper bereits Die Geschichte vom kleinen Onkel komponierte, neu vertont und gemeinsam mit Thomas Hollaender in eine szenische Version verwandelt. Dabei entstand ein Musiktheater für zwei Schauspieler, eine Sängerin und fünf Instrumente (Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn), die auch in dem sinfonischen Märchen von Sergei Prokofjew eine wichtige Rolle spielen. Die bekannten Melodien aus Peter und der Wolf wurden aufgegriffen, fantasievoll verwandelt und mit neuen Klängen verbunden.

 

Dauer: 50 Minuten, keine Pause

Die angegebene Dauer ist lediglich ein Richtwert.

 

Ein Auftragswerk des Nationaltheater Mannheim, Theater Münster und Theater Freiburg
 

Die Junge Oper wird präsentiert von der MVV.     

"Das Stück treibet ein vergnügliches Spiel mit der Vorlage. Die Darsteller treten gerne aus ihrer Rolle heraus oder verfremden ihrem Part. Ein munteres Spiel im Spiel beginnen die Darsteller, und dabei mischen auch die Musiker bisweilen mit. [...] Die beiden Hauptdarsteller sind einfach köstlich und trugen wesentlich zu dem erfirschenden geist des Stückes bei. [...] So minimalistisch wie ideenreich ist das Stück inszeniert und garantiert besten Spaß für Jung und Alt."
Rhein-Neckar-Zeitung, 8. Januar 2013
 

"Großes Musiktheater für (nicht nur) kleine Leute ab 5 Jahren bietet die Junge Oper am Nationaltheater Mannheim mit ihrer Neufassung "Peter und der Wolf". Ohne Prokofjew zu verleugnen erzählen Regisseure und Autor Thomas Hollaender und Komponst Markus D. Reyhani die Geschichte inhaltlich und musikalisch überraschend neu. [...] Die Ausstattung von Janina Mendroch beflügelt Fantasie und Emotion. [...]
Reyhani hat den Themen, durch die Prokofjew die Figuren charakterisiert, durch Wiederholungen Gewicht gegeben. Er arbeitet sie als Zitate schlüssig in seinen eigenen Stil. Die Musik beschwört nicht nur das Lyrische; sie erzählt auch die Geschichte, pointiert die lustigen Passagen. Die Interaktion von Schauspiel und Musik (klarer Mezzosopran von ?irin Kýlýç) ist kunstvoll ineinander verschränkt, was von der Regie klug durchdacht und sensibel umgesetzt ist. Solch hoher ästhetsicher Anspruch im Gewand verschmitzter Naivität ist schlichtweg unwiderstehlich."
Die Rheinpfalz, 7. Januar 2013