Monique Wagemakers

Monique Wagemakers

Monique Wagemakers studierte Tanzpädagogik und Musik am Brabants Konservatorium in Tilburg. Ihre Inszenierung von Madama Butterfly an der Staatsoper Stuttgart im Jahr 2006 wurde international gerühmt; im Magazin Opernwelt wurde Monique Wagemakers dafür als Regisseur des Jahres nominiert.

Für ihre Inszenierungen bei der Nationale Reisopera wurde ihr der Preis der Freunde der Nationalen Reisopera verliehen; dort inszenierte sie Peter Grimes, Fidelio, La Traviata, I due Foscari und Un ballo in maschera.

Bis 1993 war Monique Wagemakers an der Nederlandse Opera Amsterdam engagiert. 1983 hatte sie dort ihr Debüt als Regisseur mit Madama Butterfly, gefolgt von Rigoletto und der äußerst erfolgreichen Produktion von Lucia di Lammermoor. Seither inszeniert sie in den Niederlanden und international: Carmen für die Staatsoper Hannover (2008) und Ariadne auf Naxos am Nationaltheater Mannheim. (2009) Rigoletto am Teatro Real in Madrid. (2009) Weitere Produktionen von Monique Wagemakers sind Der fliegende Holländer (Edmonton Opera), Carmen (Vancouver Opera), Rigoletto und Don Giovanni (Opera Zuid), Tosca (Utrechts Concert), La voix humaine (Holland Symphonia), Brands Machinist Hopkins und Robert Heppeners Een Ziel van Hout (Holland Festival).
Monique Wagemakers war Co-Regisseurin und Choreographin für Strauss’ Intermezzo und Arabella beim Glyndebourne Festival mit Regisseur John Cox. Choreographisch betreute sie auch mehrere Produktion für die Nederlandse Opera: Don Giovanni, La Traviata, Salome, Rigoletto, Rodelinda, La Vie Parisienne und Carmen.

Eine lange Zusammenarbeit verbindet sie mit Harry Kupfer, dessen Produktionen sie für die Nederlandse Opera neu einstudierte, wie auch Inszenierungen von Götz Friedrich, Richard Jones, Herbert Wernicke, David Pountney und Dario Fo. An der Utrecht School of Arts lehrte sie von 1995 bis 2009. Nach Ariadne auf Naxos zeigt sie im Dezember 2010 mit Il barbiere di Siviglia ihre zweite Regiearbeit für das Nationaltheater Mannheim.