Bernhard Lang

Bernhard Lang

Der österreichische Komponist Bernhard Lang, 1957 in Linz geboren, studierte in Graz Philosophie und Germanistik, Jazztheorie, Klavier, Harmonielehre und Komposition. Er wirkte am Institut für Elektronische Musik und Akustik Graz (IEM) und entwickelte eine Software für computergestützte Komposition. Seit 2003 ist er Professor für Komposition an der Kunstuniversität Graz, 2013/14 Gastdozent für Komposition in Luzern. In den folgenden Jahren war er Stipendiat des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia Bamberg, „composer in residence“ am Theater Basel und Capell-Compositeur der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Er erhielt 2008 den Musikpreis der Stadt Wien, im Jahr darauf den Erste-Bank-Kompositionspreis. Zu seinen Musiktheaterwerken zählen Das Theater der Wiederholungen (Graz 2003, Paris-Bastille 2006), seven attempted escapes from silence, (Berlin, Staatsoper Unter den Linden 2005), I hate Mozart, (Wien, Theater an der Wien 2006, Augsburg 2010), Der Alte vom Berge (Schwetzingen, Basel 2007), Montezuma - Fallender Adler (Mannheim 2010), Haydn in der Hölle (Puppenoper) (Wien, Kabinetttheater 2010), The Stoned Guest (Wien 2013) und Re:igen (Schwetzingen 2014). Bernhard Lang erneuert das Musiktheater durch Einbeziehung verschiedener musikalischer Ausdrucksformen, und in der Auseinandersetzung mit elektronischer und computergenerierter Musik, mit Jazz und Pop kreiert er immer wieder neue musiktheatrale Erzählweisen.

 

Foto: Guy Fleming (2014)