Jean Sasportes

Choreograf

Jean Laurent Sasportes studierte Mathematik, Physik und Philosophie in Aix-en-Provence und Marseille sowie Tanz u.a. bei Peter Goss in Paris. Von 1979 bis 1996 war er Mitglied des Tanztheaters Wuppertal, dem er seither immer noch als Gast für Cafe Müller, Nelken, Palermo, Viktor, 1980, Ahnen, Bandoneon und Gebirge verbunden ist. Seit 1996 ist er als Tänzer, Choreograf und Schauspieler selbständig tätig. Mit dem Musiker Peter Kowald entstanden die Stücke Stock, Security, Diva, Jeune Fille, Vecchia, Money, let the trouble come when the trouble comes und Ur.
Mit Burkhard C. Kosminski verbindet ihn seit 2001 eine enge Zusammenarbeit (u.a. Dancer in the Dark, 39,90, Platonow, Mythos und Propaganda sowie Café Umberto am Düsseldorfer Schauspiel-haus). Von 2005 bis 2012 war Jean Laurent Sasportes Gastprofessor für Tanz und Bühnenkunst am Tokyo Institute of Technology. Seit 2005 leitet er die Tanzreihe Iconoclaste im Wuppertaler Café ADA, seit 2007 das Café ADA Tanztheater Ensemble. 2013 wurde sein Stück Looking for Kenji in Tokyo gezeigt. Im Film ist er u.a. zu sehen in Pedro Almodóvars Hable con ella, Pina Bauschs Die Klage der Kaiserin, in der NHK-Fernsehproduktion Mari Natsuki in Wuppertal sowie in Wim Wenders Pina.