Elmar Goerden

Elmar Goerden

Elmar Goerden wurde 1963 in Viersen am Niederrhein geboren. Er studierte Kunstgeschichte, Anglistik und Theaterwissenschaft in Köln, England und New York, wo er 1988 mit einem Master of Arts abschloss. Nach seinem Studium assistierte er an der Berliner Schaubühne bei Regisseuren wie Andrea Breth, Luc Bondy, Robert Wilson und Peter Stein. Von 1995 bis 2000 war Elmar Goerden Hauregisseur am Staatstheater Stuttgart. Seine dortigen Inszenierungen, Karl Philipp Moritz' Blunt oder Der Gast und Tschechows Iwanow, wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Von 2001 bis 2004 war er Oberspielleiter am Bayerischen Staatsschauspiel in München. Bei den Salzburger Festspielen 2004 zeigte er Eines langen Tages Reise in die Nacht von Eugene O'Neill. Von 2005 bis 2010 war Elmar Goerden Intendant am Schauspielhaus Bochum. Es folgten die Operninszenierungen Le Nozze di Figaro von Mozart (2010) – im Sommer 2013 auf Gastspiel-Tournee in Japan –, Wozzeck von Alban Berg (2011) und Manon von Massenet (2013) am Theater Basel. Seine Inszenierung von Ibsens John Gabriel Borkman am Wiener Theater in der Josefstadt (2012) wurde in der Kategorie Beste Regie für den österreichischen Theaterpreis Nestroy nominiert. Neben seinen Inszenierungen arbeitet Elmar Goerden seit vielen Jahren als bildender Künstler. Er war Malerei-Stipendiat der Akademie Schloss Solitude sowie Gast der bedeutenden Villa Massimo in Rom. Nach Die Wildente, Emilia Galotti, Hamlet und Amphitryon ist Wallenstein seine fünfte Regiearbeit für das Nationaltheater Mannheim.