Sybrand van der Werf (Gast)

Regisseur

Sybrand van der Werf (Gast)

Sybrand van der Werf ist ausgebildeter Musiker, Schauspieler und Regisseur. 2003 graduierte er an der Reichsuniversität Groningen in Artificial Intelligence (Künstliche Intelligenz) und 2006  an der Hochschule für Theater in Maastricht, als Regisseur mit einer eigenen Version von Bartóks Herzog Blaubarts Burg. Während seines Studiums in Groningen spielte er Bratsche in verschiedenen Orchestern, dirigierte das Elgar Streicher Ensemble und arbeitete als Schauspieler bei Theater Benjamin. 1999 inszenierte er die Niederländische Erstaufführung von Antonín Dvoráks Oper Die Teufelskäthe. Nach seinem Studium assistierte er verschiedenen  Opernregisseuren: David Prins (The Tempest, Henry Purcell), Carolyn Sittig (Cendrillon, Massenet) und Jetske Mijnssen (Der Barbier von Sevilla, Rossini) und debütierte 2009 mit Das Märchen vom Tsaren Saltane (Rimksy-Korsakov). Zu seinen Inszenierungen gehören unter anderem Purcells King Arthur mit der BarokOpera Amsterdam in Straßburg und Paris, Mozarts Le Nozze di Figaro (2011) und Rossinis La Cenerentola (2015) mit der Opera Zuid Maastricht sowie Mozarts  Don Giovanni mit der Dutch National Opera Academy (2016). 2013 ging seine Inszenierung von Purcells Dido and Aeneas mit der Barokopera Amsterdam auf Tour an verschiedene Theater in den Niederlanden. 2017 wird er Massenets Werther mit der Opera Zuid Maastricht inszenieren.
Neben seiner Praxis als Opernregisseur arbeitet van der Werf auch für das Kinder- und Jugendtheater. Im Jahr 2006 inszenierte er Lösse Bandjes, 2008 bei Het Laagland Zus und als Schauspieler war er in Ronja Räubertochter, Die Schöpfung und Krabat zu sehen. In Deutschland inszenierte er für das Frankfurter Ensemble Theater Grüne Soße Die Tochter des Ganovenkönigs (2012). Und 2010 in Koproduktion mit dem Darmstädter Theater Die Stromer das Stück Himmel und Meer. Für die Junge Oper Mannheim inszenierte er in der Spielzeit 2013/2014 Der unsichtbare Vater von Juliane Klein.